Berührender Facebook-Post: «GNTM»-Model trauert öffentlich um Kunstflieger
Publiziert

Berührender Facebook-Post«GNTM»-Model trauert öffentlich um Kunstflieger

Ihr Liebesglück fand ein jähes Ende: Vor zehn Tagen starb Kunstflieger Hannes Arch bei einem Helikopterunfall. Nun äussert sich seine Freundin auf Facebook.

von
scy
1 / 9
Zu diesem Bild schreibt Miriam Höller ihre bewegenden Worte. Freund Hannes Arch kam am 8. September bei einem Helikopterunfall im österreichischen Kärnten ums Leben.

Zu diesem Bild schreibt Miriam Höller ihre bewegenden Worte. Freund Hannes Arch kam am 8. September bei einem Helikopterunfall im österreichischen Kärnten ums Leben.

Facebook
Ein Bild aus glücklichen Tagen: Arch und Höller im Cockpit eines Helikopters.

Ein Bild aus glücklichen Tagen: Arch und Höller im Cockpit eines Helikopters.

Facebook
Hannes Arch zählte zu den besten Kunstfliegern der Welt.

Hannes Arch zählte zu den besten Kunstfliegern der Welt.

APA/Expa/jfk

Es sind tief berührende Worte, die Miriam Höller wählt. «Vor einigen Tagen habe ich meinen Lebenspartner, meine grosse Liebe, meinen Halt verloren.» Am 8. September stirbt Extremsportler Hannes Arch (48) in Kärnten bei einem Helikopterunfall. Der Red-Bull-Pilot wollte Alphütten im hochalpinen Gebirge mit Lebensmitteln versorgen, zerschellte aber an einer Felswand auf rund 2300 Metern Höhe.

«Wie kann man fliegen mit nur einem Flügel? Wie kann man gehen mit nur einem Bein? Wie kann man lieben, wenn das Herz nach Sehnsucht schreit, anstatt innig zu lachen?», schreibt Höller auf Facebook weiter. Fast 1500 Nutzer haben den Eintrag kommentiert, über 60'000-mal wurde er mit einem traurigen Emoji versehen.

«Es ist mit Worten nicht zu erklären»

Sechs Jahre waren der Kunstflieger und das ehemalige «GNTM»-Model, das als Stuntfrau für TV-Produktionen wie «Alarm für Cobra 11 – Die Autobahnpolizei» im Einsatz stand, ein Paar. Nun wurde ihr Liebesglück jäh beendet. Traurig sagt die 29-Jährige: «Es ist mit Worten nicht zu erklären, was in einem vorgeht, wenn man seine zweite Hälfte von jetzt auf gleich nicht mehr bei sich hat.»

Und Höller zeigt ganz offen, wie schwierig es ist, dieses Drama zu fassen: «Kein einziger Grund spricht für den Verlust eines wertvollen Menschen, und es sind meist die grossartigsten Menschen, die so früh gehen müssen.»

«Wir wollten mit ‹unendlich› anfangen»

Doch langsam komme sie zu einer Antwort. «Wir Menschen glauben, wir haben Zeit, aber das ist ein Missverständnis. Das Wertvollste, was wir im Leben haben, ist die Zeit, und Leben heisst, mit der Zeit richtig umzugehen. Für Hannes und mich war ‹für immer und ewig› nicht genug, wir wollten mit ‹unendlich› anfangen.»

Deine Meinung