Infektion nach Beinverlängerung: GNTM-Theresia wurde wegen übler Eiterwunde nochmals operiert

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Infektion nach BeinverlängerungGNTM-Theresia wurde wegen übler Eiterwunde nochmals operiert

Weil sie besseren Sex wollte, liess sich die Ex-«Germany’s Next Topmodel»-Teilnehmerin zum zweiten Mal die Beine verlängern. Wegen eines Infekts musste sie nochmals operiert werden.

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Theresia Fischer liess sich am 22. März zum zweiten Mal die Beine verlängern.

Theresia Fischer liess sich am 22. März zum zweiten Mal die Beine verlängern.

Instagram/theresiafischer
Doch nun kam es bei der 30-Jährigen zu Komplikationen, wie sie auf Instagram verrät.

Doch nun kam es bei der 30-Jährigen zu Komplikationen, wie sie auf Instagram verrät.

imago images/VISTAPRESS
«Ja, ich wurde operiert, es ging nicht anders», beginnt sie ihr Video. Ein Eiterherd habe sich unter ihrer Haut gebildet und musste operativ entfernt werden.

«Ja, ich wurde operiert, es ging nicht anders», beginnt sie ihr Video. Ein Eiterherd habe sich unter ihrer Haut gebildet und musste operativ entfernt werden.

Instagram/theresiafischer

Darum gehts

  • Für besseren Sex und für «ein gesundes Anatomiebild» liess sich Theresia Fischer die Beine zum zweiten Mal verlängern.

  • Nun hat sich aber ein Eiterherd gebildet, welcher operativ entfernt werden musste, wie die 30-Jährige auf Instagram verrät.

  • «Der Eiter war zum Glück noch nicht an der Schraube, aber zur Sicherheit wurde eine Schraube herausgenommen», erzählt sie.

  • Der Eingriff ist inzwischen überstanden und ihr geht es besser.

Die einstige «Germany’s Next Topmodel»-Kandidatin Theresia Fischer liess sich Ende März bereits zum zweiten Mal die Beine verlängern. Diesen schmerzhaften Eingriff nahm die Influencerin auf sich, um im Bett Spielchen besser geniessen zu können, wie sie gegenüber «Gala» verriet. «Gewisse Sexstellungen gehen mit meinen Beinen nicht. Ich kann nicht in die Hocke gehen und falle immer nach hinten um. Ausserdem habe ich im Bett keine Flexibilität.» Zusätzlich habe die 30-Jährige Schwierigkeiten, auf High Heels zu laufen und Sport zu machen. Übergreifend sei es ihr Wunsch, «ein gesundes Anatomiebild zu haben». 

Inmitten dieser schmerzhaften Prozedur lief allerdings nicht alles nach Plan: Aufgrund einer Entzündung in ihrem linken Bein musste Theresia jetzt erneut operiert werden, wie sie in ihrer Instagram-Story offenbart. «Ja, ich wurde operiert, es ging nicht anders», beginnt sie ihr Video. Ein Eiterherd habe sich unter ihrer Haut gebildet und musste operativ entfernt werden. «Der Eiter war zum Glück noch nicht an der Schraube, aber zur Sicherheit wurde eine Schraube herausgenommen, ausgetauscht, eine neue Schraube reingedreht und dann alles wieder zugenäht», beschreibt sie den Vorgang.

Könntest du dir vorstellen, dich einem solchen Eingriff zu unterziehen?

«Jetzt bin ich noch voll mit Tilidin zugedröhnt», berichtet sie weiter. Derzeit befindet sich Jod an ihrem Bein, zwecks Desinfizierung, wie sie ihren 147’000 Fans berichtet. Gemeinsam mit ihrem Liebsten Thomas nahm sich die Schönheit dann in Freiburg, wo die Operation durchgeführt wurde, ein Hotelzimmer. Anfängliche Schmerzen nach dem Eingriff hätten sich rasch gelegt. Inzwischen ist sie auch wieder in Hamburg angekommen.

Die Beinverlängerung «ist eine Tortur»

Erst vor wenigen Wochen sprach sie in einem Interview ausführlich über das Vorgehen: «Bei der Verlängerung werden Teleskopstäbe in den Beinen der Patientinnen und Patienten angebracht und müssen dann jeden Tag selbstständig verlängert werden.» Das sei eine «starke psychische Belastung und tut unterdessen schweineweh», meinte das Model. Wegen der Operation sass die Ehefrau von Dokumentarfilmer Thomas Behrend (58) sogar für kurze Zeit im Rollstuhl. 

Bis Ende Juli dürfte der Verlängerungsprozess noch andauern. «Dann bin ich zwischen fünf und sechs Zentimeter grösser. Fünf Zentimeter muss ich auf jeden Fall erreichen.» Erst, wenn das vorbei ist, beginnt der Heilungsprozess. «Das ist eine Tortur, auf die ich mich natürlich selbst eingelassen habe. Ich bin froh, dass ich das jetzt mache und es nicht noch länger hinausschiebe. Aber danach ist auch Schluss», meint sie.

«Nicht nachvollziehbar»

Inwiefern die jüngsten Geschehnisse ihren Heilungsprozess gefährden, ist nicht bekannt. Doch schon zu Beginn ihres Vorhabens zeigte sich Prof. Dr. med. R. Baumgart, Leiter des Zentrums für Extremitätenchirurgie München, auf Anfrage von 20 Minuten kritisch: «Die von ihr genannten Motive sind nicht nachvollziehbar.» Wenn bereits vor der Behandlung Schwierigkeiten beim Laufen und Sport angegeben werden, würden sich diese auch nach der Beinverlängerung nicht verbessern, sondern eher verschlechtern. Was sie mit einem «gesunden Anatomiebild» genau meint, erschliesst sich Baumgart nicht so ganz.    

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(RAT)

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