FCL-Trainingslager: Goalie Bucchi schlägt zu – Babbel freuts
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FCL-TrainingslagerGoalie Bucchi schlägt zu – Babbel freuts

Eklat im FCL-Trainingslager: Goalie Lorenzo Bucchi rastet aus und schlägt François Affolter. Trainer Markus Babbel und Sportchef Rolf Fringer finden das gut.

von
mme
Innenverteidiger Francois Affolter kassierte im Trainingslager einen Faustschlag ins Gesicht (Symbolbild).

Innenverteidiger Francois Affolter kassierte im Trainingslager einen Faustschlag ins Gesicht (Symbolbild).

Im Trainingslager des FC Luzern im spanischen Marbella kam es zu einer Handgreiflichkeit: Innenverteidiger François Affolter kassierte von Torhüter Lorenzo Bucchi einen Faustschlag ins Gesicht, berichteten übereinstimmend die Reporter der Neuen Luzerner Zeitung und des Blicks, die beide vor Ort sind. Vor dem Gewaltausbruch habe sich Affolter beim Goalie beschwert, weil dieser ihm den Ball nicht zugespielt habe. Erst Mitspielern soll es gelungen sein, Bucchi zurückzuhalten.

«Mich hat das gefreut»

Im FCL.TV, das auch auf 20 Minuten zu sehen ist, sagt Trainer Markus Babbel zu dieser Szene: «Ganz ehrlich, mich hat das ein Stück weit gefreut. Man sieht, die Jungs sind voller Emotionen, ihnen ist nicht gleichgültig, was auf dem Trainingsplatz passiert. Sondern man versucht, etwas auch auf eine etwas schärfere Art und Weise zur regeln.» Ebenfalls gefreut habe ihn, dass sechs, sieben Spieler dazwischen gegangen seien und Bucchi und Affolter wieder beruhigt hätten. Babbel sagt abschliessend: «Wichtig ist, dass danach wieder alles gegessen ist. Man sieht, dass die Mannschaft lebt, es ist keine tote Truppe.»

«Im Abstiegskampf kann man sich nicht streicheln»

Kein Problem hat auch Sportchef Rolf Fringer mit der Szene: «Das ist gut. Was meint ihr, im Abstiegskampf kann man sich nicht streicheln», sagte er zur «Neuen Luzerner Zeitung». Und: «Solche Sachen gehören zum Fussball. Es braucht Emotionen und Temperament. Nachher müssen wir das mit den betroffenen Spielern anschauen und besprechen. Der gegenseitige Respekt muss vorhanden sein, dann gehts weiter.» Die beiden Beteiligten versöhnten sich später denn auch wieder.

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