Goalie Müller: «Dann wäre ich ein glücklicher Mann»
Aktualisiert

Goalie Müller: «Dann wäre ich ein glücklicher Mann»

SCB-Ersatzgoalie
Jonas Müller (23/Näfels)
feierte im Berner Derby
seinen ersten NLA-Sieg.

Jonas Müller, wie ist es, wenn man nach nur 127 Sekunden ins Tor muss?

Jonas Müller: Ich war sehr überrascht, als mir Trainer Van Boxmeer sagte, ich solle rein. Als ich begriff, dass das ernst war, dachte ich: Okay, jetzt gebe ich mein Bestes.

Nervös wurden Sie nicht?

Doch, zum Glück fand ich schnell ins Spiel und konnte ein paar Schüsse abwehren.

Am Schluss waren Sie sogar der Matchwinner.

Wir haben die Partie als Team gedreht. Aber mein erster NLA-Sieg im ersten SCB-Spiel ist schon ein Karriere-Highlight. Denn letzte Saison spielte ich noch mit Aarau in der 1. Liga.

Und jetzt haben Sie Anspruch auf die Nummer 1?

Nein, nein. Marco Bührer ist und bleibt die klare Nummer 1. Ich bin da, um eine gewisse Sicherheit zu geben, falls etwas passieren sollte.

Was reizt Sie an der Rolle des SCB-Ersatzgoalies?

Das kann eine Karriereleiter sein. Als 2. Goalie beim SCB hat man bessere Möglichkeiten als etwa als Ersatzgoalie in Ambri.

Wie wärs vorher mit einem Heimspiel in Bern?

Als kleiner Junge war ich vom SCB und von Goalie Tosio beeindruckt und träumte von einem Spiel vor 16000 Zuschauern. Würde das Realität, wäre ich ein glücklicher Mann.

Peter Berger

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