Aktualisiert

Götti musste Patient zur OP fahren

Unglaubliches ereignete sich am Dienstag im Spital Glarus. Ein Schreinerlehrling hatte sich an einer Maschine zwei Finger abgetrennt.

Nach der Untersuchung im Spital hiess es laut Radio Zürisee, für die Operation müsse er ins Unispital Zürich. Leider war kein Fahrzeug bereit. Sein Götti fuhr darauf den 16-Jährigen und die eisgekühlten Finger. In einer achtstündigen Operation wurden Daumen und Zeigefinger wieder angenäht. Ob er sie je wieder bewegen kann, steht nicht fest. Dass der Verletzte den Transport selbst organisieren musste, ist laut Spital ein Missverständnis.

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