Tote Jasmina (2): Götti sah sie im Winter zuletzt lebend
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Tote Jasmina (2)Götti sah sie im Winter zuletzt lebend

Jessica T. und Hanspeter H. sollen ihre Tochter Jasmina (2) in Staad SG getötet haben. Der Götti des Mädchens glaubt, das Kind sei schon seit Monaten tot im Keller gelegen.

von
slw
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Mutmassliches Tötungsdelikt in Staad SG: Ein Polizeifahrzeug fährt an dem Haus vorbei, in welchem am Dienstagnachmittag ein totes Mädchen aufgefunden worden ist. (6. August 2015)

Mutmassliches Tötungsdelikt in Staad SG: Ein Polizeifahrzeug fährt an dem Haus vorbei, in welchem am Dienstagnachmittag ein totes Mädchen aufgefunden worden ist. (6. August 2015)

Keystone/Gian Ehrenzeller
Bei der Hausdurchsuchung am Dienstag wurde im Keller ein totes Kind entdeckt. Der Zustand der Leiche lässt eine sofortige Identifikation nicht zu. (6. August 2015)

Bei der Hausdurchsuchung am Dienstag wurde im Keller ein totes Kind entdeckt. Der Zustand der Leiche lässt eine sofortige Identifikation nicht zu. (6. August 2015)

Keystone/Gian Ehrenzeller
Klebt unter dem Türspion: Ein Sticker des Motorradclubs Hells Angels Sektion Liechtenstein. (6. August 2015)

Klebt unter dem Türspion: Ein Sticker des Motorradclubs Hells Angels Sektion Liechtenstein. (6. August 2015)

kein Anbieter/Stefan Hohler

Im Keller eines Einfamilienhauses in Staad SG wurde am Dienstag die Leiche der zweijährigen Jasmina gefunden. Der Tat verdächtigt werden die Eltern Jessica T.* und Hanspeter H.* C.G.*, der Götti des toten Kleinkindes, glaubt, das Mädchen sei schon seit Monaten tot. Zum «Blick» sagt der 47-jährige C.G., er habe das Mädchen zuletzt an Weihnachten lebend gesehen.

C.G. war selbst acht Jahre mit der Tatverdächtigen verheiratet und hat zwei Kinder mit ihr. Als er bei seiner Ex-Frau mit den Kindern zu Besuch war, habe es immer geheissen, Jasmina schlafe gerade. Seine Kinder, die Halbgeschwister des toten Mädchens, sollen angeblich auch gemerkt haben, dass etwas nicht stimmte. «Sie gingen plötzlich nicht mehr gern zur Mutter», sagt C.G im «Blick». «Im Mai waren die Kinder zum letzten Mal bei ihr und sagten, dass sie nicht mehr dort übernachten wollten. Jasmina schlafe die ganze Zeit und stinke grässlich», erzählt C. G der Zeitung.

«Wenn ich mein Baby nicht haben kann, darf es niemand haben»

Die Mutter, die 32-jährige Deutsche T., hat insgesamt vier Kinder – drei von ihnen sind fremdplatziert. Die Kinder hat sie mit drei verschiedenen Vätern: Das älteste Kind lebt bei seinem Vater in Deutschland. Die beiden mittleren Kinder leben bei der Grossmutter, nur das Baby lebte bei den Eltern. T. habe beantragt, dass zwei dieser Kinder wieder bei ihr leben könnten, und ein sogenanntes Replatzierungsgesuch gestellt, erklärte die Kantonspolizei St.Gallen. Laut C. G. hat die Mutter gesagt: «Wenn ich mein Baby nicht haben kann, darf es niemand haben.»

Die Mutter wurde in Untersuchungshaft genommen. Der Vater, ein 52-jähriger Schweizer, musste in eine psychiatrische Klinik eingewiesen werden. Das Paar war der Polizei bekannt. Allerdings sagt die Behörde nicht, aus welchen Gründen.

* Namen der Redaktion bekannt

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