Menschheitstraum: Gold-machende Bakterien entdeckt

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MenschheitstraumGold-machende Bakterien entdeckt

Was den Alchemisten des Mittelalters nie gelingen wollte, beherrschen winzige Lebewesen aus dem Effeff: Sie können reines Gold herstellen.

Australische Forscher um Frank Reith von der University of Adelaide entdeckten die Mikroben mit dem wissenschaftlichen Namen Cupriavidus metallidurans bereits vor einigen Jahren auf Goldkörnchen. Nun fanden sie mit Experimenten heraus, dass die Bakterien zu einem ganz bestimmten Entgiftungsprozess fähig sind.

Die Forscher setzten das Bakterium toxischen Gold-Verbindungen in Flüssigkeiten aus. Die Mikroben nahmen das Gift auf und wandelten es - um sich zu schützen - in Nanopartikel aus reinem, metallischen Gold um. Schicht um Schicht werde das Edelmetall dann auf Goldkörnchen abgelagert, schreiben die Forscher im Fachmagazin «PNAS».

Über die Zeit könnten so ansehnliche Klumpen entstehen, mutmassen die Wissenschaftler. Ausgelöst wird der Mechanismus durch den oxidativen Stress, welchen die giftigen Gold-Komplexe auslösen. Dies schaltet Gene an, welche das Gold reduzieren und so in die bekannte, metallische Form überführen. (sda)

Goldpreis auf neuem Rekordhoch

Der Goldpreis ist am Dienstag nach einer kurzen Verschnaufpause auf einen neuen Rekordstand geklettert. Mit 1063.60 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm) wurde der alte Rekord vom vergangenen Donnerstag bei 1061.20 Dollar leicht übertroffen.

Erst vor einer Woche war die eineinhalb Jahre alte Rekordmarke bei rund 1030 Dollar gebrochen worden. Hauptgrund für den Preisschub ist aus Sicht von Händlern weiterhin die Schwäche des Dollar. Zudem führen Experten auch Inflationsängste sowie ein starkes Interesse spekulativer Anleger ins Feld. (sda)

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