Unihockey-WM: Schweizer Nati wird von Tschechien vorgeführt

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Pleite gegen TschechienGold-Traum geplatzt – Unihockey-Nati wird vorgeführt und verpasst WM-Final

Bereits vor dem Schweizer-Halbfinal war klar: Der neunfache Weltmeister Schweden hat das Final-Ticket gelöst. Die Schweizer wollten nachziehen – aber sie scheiterten. 

von
Nils Hänggi
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Tschechien und die Schweiz lieferten sich einen heissen Kampf. 

Tschechien und die Schweiz lieferten sich einen heissen Kampf. 

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Doch die Nati verlor die Partie. 

Doch die Nati verlor die Partie. 

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Damit steht Tschechien am Sonntag im Final, die Schweiz spielt um Bronze. 

Damit steht Tschechien am Sonntag im Final, die Schweiz spielt um Bronze. 

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Darum gehts

Nach dem Schlusspfiff ist die Traurigkeit der Schweizer Unihockey-Stars sichtbar. Sie können es nicht fassen. Denn der Traum von WM-Gold vor heimischem Publikum ist für die Schweizer Unihockey-Nati geplatzt – und wie! So erlebte das Team gegen Tschechien ein wahres Debakel und verlor gleich mit 3:11. Doch von Anfang an. 

Dank des Zittersiegs über Lettland stand die Schweizer Unihockey-Nati am Samstag bei der Heim-WM im Halbfinal. Es war die zwölfte WM-Halbfinalqualifikation in Folge. Die Schweizer hatten damit die historische Chance auf den ersten Finaleinzug seit 1998. Und die Chancen, sie standen sehr gut.

So hiess das erste Mal seit 18 Jahren der Halbfinal-Gegner nicht Finnland oder Schweden – sondern Tschechien. Erst im Final würden die Schweden warten, die am Samstagnachmittag mit 4:3 nach Penaltyschiessen gegen Finnland siegten. Doch diese historische Chance konnte die Schweiz nicht packen. Nach einer 3:11-Pleite verpasst die Nati den Final und kämpft am Sonntagmittag um Bronze.

Niederlage ist verdient

Die Partie begann wild. Nach wenigen Minuten stand es bereits 1:0 für die Tschechen, doch die Schweiz schaffte es, die Partie zu drehen. Tschechien liess sich jedoch nicht beirren und schoss auch zwei Tore. Und so stand es nach dem 1. Drittel 3:2. Ins Mitteldrittel startete die Nati desaströs. Innert weniger Minuten stand es 2:5. Die Schweiz stand mit dem Rücken zur Wand. Und sie schaffte es nicht mehr, von dieser wegzukommen. 

Die Unihockey-Nati hatte dem Druck der Tschechen nur wenig entgegenzusetzen. Ein kleiner Höhenflug am Ende des Mitteldrittels nützte nichts. Und so war die klare 3:11-Niederlage, das Desaster-Resultat, am Ende die logische Folge. Der Traum von WM-Gold vor heimischem Publikum ist zu Ende – definitiv. Nun hoffen die Schweizer auf Bronze. 

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