Wollongong: Gold um drei Sekunden verpasst – Küng holt an Rad–WM die Silbermedaille

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WollongongGold um drei Sekunden verpasst – Küng holt an Rad–WM die Silbermedaille

Ganz knapp verpasst der Schweizer Stefan Küng am Sonntag die Goldmedaille im Einzelzeitfahren bei der Rad-Weltmeisterschaft. Gewonnen hat überraschend ein Norweger.

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Im australischen Wollongong findet aktuell die Rad-Weltmeisterschaft statt. Am Sonntag stand bei den Männern das Einzelzeitfahren auf dem Programm. Mit den Schweizer Mitfavoriten Stefan Küng sowie Stefan Bissegger.

Im australischen Wollongong findet aktuell die Rad-Weltmeisterschaft statt. Am Sonntag stand bei den Männern das Einzelzeitfahren auf dem Programm. Mit den Schweizer Mitfavoriten Stefan Küng sowie Stefan Bissegger.

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Lange sah es so aus, als würde sich Stefan Küng die Goldmedaille im Einzelzeitfahren holen. 

Lange sah es so aus, als würde sich Stefan Küng die Goldmedaille im Einzelzeitfahren holen. 

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Auf dem letzten Streckenabschnitt verliert Küng allerdings an Zeit und landet schlussendlich auf Platz zwei.

Auf dem letzten Streckenabschnitt verliert Küng allerdings an Zeit und landet schlussendlich auf Platz zwei.

Screenshot SRF

Darum gehts

Es war ein knapper Krimi im australischen Wollongong am Sonntagmorgen Schweizer Zeit, wo aktuell die Strassenrad-Weltmeisterschaften stattfinden. Im Einzelzeitfahren sah es lange so aus, als würde die Goldmedaille in die Schweiz gehen. Stefan Küng hatte einen guten Start und lag auf der 34,2 Kilometer langen Strecke auch über längere Zeit in Führung. Doch im Schlussabschnitt verlor er etwas Zeit und verpasste schlussendlich WM-Gold um lediglich 2,9 Sekunden. Es ist nach dem zweiten Platz an der Europameisterschaft im August bereits die zweite Silbermedaille für Küng in diesem Jahr. 

Geschlagen wurde der Schweizer nur vom Norweger Tobias Foss, der sich nun Weltmeister im Einzelzeitfahren nennen darf. Eine dicke Überraschung. Der 25-Jährige benötigte 40:02 Minuten für die Strecke. «Es fühlt sich an, als wäre ich in einem Traum. Ich kann es noch gar nicht fassen», sagt der frischgebackene Champion nach dem Rennen gegenüber SRF. Er sei vor dem Rennen gut in Form gewesen, aber mit der Goldmedaille habe er nicht gerechnet.

Den dritten Platz belegte der belgische Vuelta-Champion Remco Evenepoel mit einem Rückstand von neun Sekunden. Ex-Tourchampion Tadej Pogacar (Slowenien) und der favorisierte Titelverteidiger Filippo Ganna (Italien) landeten nur auf den Plätzen sechs und sieben. Der Schweizer Stefan Bissegger, der im August noch sensationell Europameister wurde, fuhr auf den fünften Platz.

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(wed/dpa)

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