iPhone: Goldgrube AppStore
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Spielend zum Millionär: Einzelne iApp-Entwickler verdienen sich mit den iPhone-Kunden eine goldene Nase.

250 000 US-Dollar hat Steve Demeter alleine mit seinem 5-Dollar-Spiels Trism in nur zwei Monaten kassiert. Sein Programm wurde im AppStore inzwischen über 70 000 Mal heruntergeladen. Da immer mehr iPhones in den Umlauf kommen, stehen die Chancen für Demeter gut, dass seine Umsatzentwicklung anhalten wird. Anfangs des nächsten Jahres dürfte er es also schon zum Dollar-Millionär geschafft haben. Eine reife Leistung, wenn man bedenkt, dass Demeter Trsim ursprünglich nur für geknackte iPhones veröffentlichen wollte. Aufgrund der wachsenden Popularität des AppStores entschied er sich jedoch bald, seine Anwendung offiziell anbieten zu wollen.

Von dieser Entscheidung profitiert auch Apple massgebend. Sie behalten sich von den Umsätzen rund 30 Prozent zurück, die Entwickler erhalten die restlichen 70 Prozent. Schon Mitte August verkündete Steve Jobs in den ersten vier Wochen seit Bestehen des AppStores mehr als 60 Millionen Programme heruntergeladen worden seien (20 Minuten Online berichtete).

Auch Bart Decrem, Anbieter des Musik-Spiels Tap Tap Revenge, wird künftig mit dem AppStore mächtig Kohle verdienen. Seine kostenlose Anwendung wurde bisher über eine Million Mal runtergeladen. Eine kostenpflichtige Premiumversion mit integrierter Werbung soll künftig die Kasse klingeln lassen. Bekannt genug ist sein iPhone-Game ja inzwischen.

Im AppStore finden iPhone-Kunden Tausende von brauchbaren und weniger brauchbaren Programmen. Der Grossteil der meist kleinen Software-Anwendungen ist kostenlos. Die Preise für die kostenpflichtigen Applikationen bewegen sich in der Regel zwischen 1.10 Franken und 11 Franken.

(mbu)

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