Goldküste nur noch für Reiche erschwinglich
Aktualisiert

Goldküste nur noch für Reiche erschwinglich

Die Goldküste macht ihrem Namen alle Ehre und ist auf dem besten Weg, das teuerste Wohngebiet der Schweiz zu werden.

Die Bodenpreise steigen im Monatsrhythmus und betragen in Gemeinden wie Küsnacht-Goldbach bis zu 3500 Franken pro Quadratmeter, wie die «SonntagsZeitung» schreibt. Vor fünf Jahren seien es noch 2000 Franken gewesen. Junge Einheimische hätten mittlerweile Mühe, günstigen Wohnraum zu finden, und seien teils gezwungen, die Goldküsten-Dörfer zu verlassen.

Als «Kampf um die Goldküste» bezeichnet Unternehmensberater Klaus J. Stöhlker die Entwicklung in einer Kolumne. Die Feststellung des Immobilienmaklers Ginesta, ein Drittel der Käuferschaft bestehe aus Ausländern, kommentiert er folgendermassen: «Die Ausländer greifen natürlich zu, wenn die Zolliker, Küsnachter, Erlenbacher und Herrliberger aus den alten Häusern ein Vermögen machen, um in den USA zu leben oder um die Welt zu reisen.»

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