Stäfa senkt wegen Tina Turner die Steuern

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Stäfa ZHGoldküsten-Gemeinde kann dank Tina Turner die Steuern senken

Die Steuern in der Gemeinde werden von 80 auf 78 Prozent gesenkt. Das dürften sie wohl dem neuen Wochenendzuhause von Tina Turner und ihrem Mann Erwin Bach zu verdanken haben.

von
Samira Kunz
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Weil Turner Ende 2021 ein Anwesen in Stäfa gekauft hat, ist die Grundstückgewinnsteuer 2022 ausserordentlich hoch. 

Weil Turner Ende 2021 ein Anwesen in Stäfa gekauft hat, ist die Grundstückgewinnsteuer 2022 ausserordentlich hoch. 

Michael Trost/ Tamedia
Deshalb werden die Steuern im nächsten Jahr um zwei Prozent auf 78 Prozent gesenkt.

Deshalb werden die Steuern im nächsten Jahr um zwei Prozent auf 78 Prozent gesenkt.

Michael Trost
Das Landgut Steinfels liegt am Ufer des Zürichsees.

Das Landgut Steinfels liegt am Ufer des Zürichsees.

Screenshot Google Maps

Darum gehts

  • Ende 2021 hat Tina Turner für 70 Millionen das Landgut Steinfels in Stäfa gekauft.

  • Wegen der hohen Einnahmen aus den Grundstückgewinnsteuern in 2022 werden auf nächstes Jahr die Steuern um zwei Prozent auf 78 Prozent gesenkt.

  • Turners Kauf dürfte einen beträchtlichen Teil der hohen Einnahmen ausmachen.

Am Montag wurde in Stäfa an der Gemeindeversammlung bekannt gegeben, dass die Steuern für nächstes Jahr gesenkt werden. Der Steuerfuss sinkt von 80 auf 78 Prozent aufgrund hoher Grundstückgewinnsteuern. Einen grossen Anteil daran dürfte Tina Turners Kauf des Landguts Steinfels haben.

Rund 21 Millionen Franken nahm die Gemeinde durch die Grundstückgewinnsteuer ein – fast doppelt so viel wie im Jahr zuvor, wie der «Tages-Anzeiger» berichtet. Woher genau der Ausreisser in diesem Jahr kommt, darf die Gemeinde aufgrund des Steuergeheimnisses nicht sagen. Bekannt ist aber, dass Tina Turner und ihr Ehemann Erwin Bach das Landgut Steinfels gekauft haben

Verändert sich der Steuerfuss an deinem Wohnort?

Das Anwesen ist 24’500 Quadratmeter gross und umfasst zehn Gebäude mit einem Pool, einem Bootssteg, einem Teich und einem Bach. Der Wert wurde damals auf 70 Millionen Franken geschätzt. Somit dürfte die hohe Gewinnsumme auf diesen Kauf zurückzuführen sein – schliesslich werde ein solches Anwesen nicht jedes Jahr verkauft, vermutet der «Tages-Anzeiger».

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