Umweltverschmutzung: Golfbälle werden zum Abfallproblem

Aktualisiert

UmweltverschmutzungGolfbälle werden zum Abfallproblem

Forscher tauchten im Loch Ness nach dem Ungeheuer, fanden aber keine Spur von Nessie. Was sie entdeckten, waren hundertausende von Golfbällen. Nun schlagen Umweltschützer Alarm.

In Amerika, so weiss der Daily Telegraph zu berichten, gingen jährlich rund 300 Millionen Golfbälle verloren. Und alleine im Loch Ness fanden Forscher - eigentlich auf der Suche nach Nessie - hunderttausende der kleinen, weissen Plastikbälle.

Darauf hin hat die «Danish Golf Association» Untersuchungen über die Auswirkungen dieses neuartigen Abfalles angeordnet.

Umweltbelastende Materialien

Die Forscher haben herausgefunden, dass Golfbälle, bis sie zerfallen sind, grosse Mengen von Schadstoffen freisetzen, unter anderem Zink, aus dem einige Ballkerne bestehen. Wenn sich ein Ball im Wasser zersetze, vergifte das Zink im Sediment die Tier- und Pflanzenwelt des Gewässers.

Um das genaue Ausmass der Verschmutzung abzuschätzen, müssten noch weitere Untersuchungen gemacht werden. Bis dahin gilt der Tipp der Forscher: Golfer sollen entweder die Bälle nicht verlieren oder aber, was viel einfacher ist, in ein Set von biologisch abbaubaren Bällen investieren.

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