Machine Learning: Google bildet in Zürich Computer-Hirne aus
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Machine LearningGoogle bildet in Zürich Computer-Hirne aus

In Zürich sollen Computer schlauer gemacht werden: Google fördert im Schweizer Forschungszentrum die künstliche Intelligenz.

von
miw
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Die Datenspeicher von Google sollen dem menschlichen Hirn näher kommen.

Die Datenspeicher von Google sollen dem menschlichen Hirn näher kommen.

Connie Zhou
Google will seine Elektronengehirne mittels «Machine Learning» trainieren.

Google will seine Elektronengehirne mittels «Machine Learning» trainieren.

Keystone/Christian Beutler
Die Forschungsstation dieses maschinellen Lernens soll in Zürich sein. Eine neue Forschungsabteilung soll so in den modernen Bürokomplex integriert werden, wo heute bereits rund 1600 Angestellte aus 75 Nationen arbeiten.

Die Forschungsstation dieses maschinellen Lernens soll in Zürich sein. Eine neue Forschungsabteilung soll so in den modernen Bürokomplex integriert werden, wo heute bereits rund 1600 Angestellte aus 75 Nationen arbeiten.

Keystone/Ennio Leanza

Mit der immensen Menge an gesammelten Daten will Google seine Suchmaschine und andere Dienste noch schlauer machen. Dabei helfen soll künstliche Intelligenz. Die Forschungsstation für die Weiterentwicklung der Elektronengehirne wird dabei in Zürich zentralisiert. So wird der Schweizer Sitz des Unternehmens, der bereits heute das grösste Google-Forschungszentrum ausserhalb der USA ist, an zusätzlicher Bedeutung gewinnen. Auch plant der Tech-Gigant, eng mit den Eidgenössischen Technischen Hochschulen (ETH) zusammenzuarbeiten, wie «SRF News» berichtet. Google hoffe wohl auch, dank der zentralen Lage Zürichs und der hiesigen Lebensqualität gute Ingenieure oder Forscher anzulocken.

Mit einem Team von mehreren hundert Forschern will man am ausgebauten Schweizer Standort das sogenannte Machine Learning fördern. Durch dieses maschinelle Lernen sollen Computer selbständig Antrainiertes erneut anwenden können. So werden den Maschinen nun Fähigkeiten beigebracht, die man bisher nur von Lebewesen kennt.

Maschinen lernen langsam

Anders als beim menschlichen Hirn dauert das Lernen bei Maschinen aber deutlich länger: Die Computer müssen erst mit riesigen Datenmengen gefüttert werden, bis ihre Algorithmen funktionieren. Dabei kann Google vom immensen Fundus an Daten profitieren, der sich in den vergangenen Jahren angesammelt hat.

Doch nicht nur die Suchmaschine Google setzt auf maschinelles Lernen: Facebook, Microsoft oder etwa IBM haben den Wert dieser Technologie ebenfalls erkannt. Sie alle investieren bereits seit Jahren grosse Beträge in die Forschung. Mittlerweile ist auch die Rechenleistung genügend gross, damit die Computer die enormen Mengen an Daten nutzen können, um zu lernen.

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