Trotz Krise: Google-Manager arbeiten fast gratis

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Trotz KriseGoogle-Manager arbeiten fast gratis

Die Führungsspitze der Internet- Suchmaschine Google hat auch im vergangenen Jahr nur ein symbolisches Gehalt von einem Dollar bekommen.

Trotz der Milliardenverluste mit ihren Google-Aktien in Folge der Finanzkrise sei das Grundgehalt der Manager 2008 unverändert geblieben, teilte der Suchmaschinenbetreiber am Dienstag mit.

Das Führungstrio, bestehend aus den Google-Gründern Larry Page und Sergey Brin sowie Google-Chef Eric Schmidt, habe sich freiwillig dazu bereit erklärt, sein Grundgehalt bei einem Dollar zu belassen. Die Bezahlung der Manager erfolge auch weiterhin in Form von «Gewinnen durch den Besitz von Google-Aktien».

Page grösster Aktionär

Page hält 29,2 Mio. Google-Aktien, Brin besitzt 28,6 Mio. Papiere. Grösster Google-Anteilseigener nach den beiden Co-Gründern ist Schmidt mit 9,4 Mio. Aktien. Schmidt erhielt neben dem Gehaltsscheck über einen Dollar noch 500 000 Dollar an Zahlungen für die Sozialversicherung und Geschäftsreisen.

Google-Aktien kosteten am Dienstag zu Börsenschluss rund 347 Dollar. Pages Google-Aktien waren damit insgesamt 10,13 Mrd. Dollar wert. Ende 2007 kosteten die Aktien sogar rund 700 Dollar pro Stück. Die Führungsspitze von Google bekommt seit dem Börsengang im Jahr 2004 nur eine symbolisches Gehalt von einem Dollar pro Jahr.

(sda)

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