Musik à discrétion: Google Music startet in der Schweiz
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Musik à discrétionGoogle Music startet in der Schweiz

Nachdem zahlreiche Länder schon seit geraumer Zeit mit Google Musik hören können, kommt der Dienst nun endlich auch in die Schweiz.

von
pru

In den USA wurde Google Music im November 2011 gestartet. Ein Jahr später folgte der Europa-Launch. Mittlerweile ist der Dienst in 13 Ländern verfügbar. Der Cloud-Service Google Music wurde im Mai 2013 um die Spotify-Alternative Google Music All Access erweitert. Während unsere Nachbarn fleissig Musik streamen gucken Schweizer in die Röhre - bis heute.

Seit Dienstag ist Google Music All Access auch bei uns verfügbar. Wer ein Google-Konto hat, kann sofort loslegen und seine eigene Musik in die Cloud schicken. 20'000 Lieder können hochgeladen werden. Google scannt die lokal gespeicherte Musik und stellt von jedem Track eine Kopie zur Verfügung - ähnlich wie bei Apples iCloud-Dienst iTunes Match. Nun kann von allen Android-Geräten über die Google Music App die eigene Musik gestreamt oder offline gespeichert werden.

Musik zum Pauschalpreis

Wer gerne eine grössere Auswahl geniest, bekommt für 11,95 Franken im Monat unendliches Musik-Vergnügen. Der erste Monat ist gratis. Wer noch vor dem 15. November ein Abo löst, bezahlt nur 9,95 Franken. Genau wie bei Spotify kann man fortan die gesamte Musik-Bibliothek auf dem Computer, Smartphone oder Tablet wiedergeben. Anders als bei der Spotify-App gibt es kein Speicherlimit von 3333 Liedern. Dafür kann man die Musik nur auf dem internen Speicher ablegen. Verantwortlicher für Google Music Sami Valkonen meinte dazu, dass die meisten User mit den vorhandenen Speicher- und Streamingmöglichkeiten ausreichend bedient wären. Eine Möglichkeit diese Einschränkung zu umgehen besteht dennoch (mehr dazu in der Bildstrecke). Über eine iOS-App schwieg sich Google aus.

Neben der Schweiz erhielt auch Tschechien, Finnland, Ungarn, Liechtenstein, die Niederlande und Russland Zugang zum erlauchten Kreis. Ob man sich hierzulande bald auch über die restlichen Google-Dienste wie Filme oder Magazine freuen darf, ist weiterhin ungewiss.

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