22.03.2019 15:16

Hirnblutung

GoT-Star Emilia Clarke wäre fast gestorben

Die Schauspielerin spricht erstmals über ihren Gesundheitszustand und offenbart, dass sie bereits zwei Hirnblutungen erlitten hat.

von
afa
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Schauspielerin Emilia Clarke (32) erzählte in einem Gastbeitrag für den «New Yorker», dass sie in den letzten Jahren an schweren gesundheitlichen Problemen litt. Sie überlebte zwei Hirnblutungen.

Schauspielerin Emilia Clarke (32) erzählte in einem Gastbeitrag für den «New Yorker», dass sie in den letzten Jahren an schweren gesundheitlichen Problemen litt. Sie überlebte zwei Hirnblutungen.

Instagram/emilia_clarke
«Als all meine Kindheitsträume wahr zu werden schienen, verlor ich beinahe erst meinen Verstand und dann mein Leben», schreibt Emilia Clarke im Beitrag über ihre Hirnblutungen, «ich habe diese Geschichte nie öffentlich erzählt, aber jetzt ist es an der Zeit.»

«Als all meine Kindheitsträume wahr zu werden schienen, verlor ich beinahe erst meinen Verstand und dann mein Leben», schreibt Emilia Clarke im Beitrag über ihre Hirnblutungen, «ich habe diese Geschichte nie öffentlich erzählt, aber jetzt ist es an der Zeit.»

Instagram/emilia_clarke
«Ich habe mich gefühlt, als ob ein elastisches Band mein Hirn zusammendrückt», beschreibt Emilia Clarke ihre erste Gehirnblutung im Februar 2011. Es folgte eine Operation, nach der sie sich nicht mehr an ihren Namen erinnern konnte: «Ich konnte mein künftiges Leben sehen und es erschien nicht lebenswert. Ich bin eine Schauspielerin, ich muss meine Zeilen auswendig können.»

«Ich habe mich gefühlt, als ob ein elastisches Band mein Hirn zusammendrückt», beschreibt Emilia Clarke ihre erste Gehirnblutung im Februar 2011. Es folgte eine Operation, nach der sie sich nicht mehr an ihren Namen erinnern konnte: «Ich konnte mein künftiges Leben sehen und es erschien nicht lebenswert. Ich bin eine Schauspielerin, ich muss meine Zeilen auswendig können.»

Instagram/emilia_clarke

Mit ihrer Rolle als Daenerys Targaryen gehört Emilia Clarke (32) zu den Stars der Erfolgsserie «Game of Thrones». Ob sie das Staffelfinale noch erleben würde, war jedoch lange unklar, wie sie in einem Gastbeitrag für «The New Yorker» nun enthüllte: Während den Dreharbeiten zu «Game of Thrones» hatte die Schauspielerin mit schweren gesundheitlichen Problemen zu kämpfen.

Die erste Hirnblutung erlitt sie kurz nachdem die Dreharbeiten zur ersten Staffel von «Game of Thrones» beendet waren. Im Februar 2011 hatte die Schauspielerin beim Fitnesstraining plötzlich starke Kopfschmerzen. Sie schleppte sich zu den Umkleidekabinen, wo sich der Schmerz «schiessend, stechend, einengend» anfühlte.

Sie wollte sterben

Ein MRI zeigte: Emilia Clarke hatte einen lebensbedrohlichen Schlaganfall erlitten. Es folgte eine Gehirnoperation – danach konnte sie sich nicht mal mehr an ihren Namen erinnern. Sie sei in Panik geraten und habe darum gebeten, sterben zu dürfen. Der traumatische Zustand legte sich jedoch und die Schauspielerin konnte in den Alltag zurückkehren.

Die Dreharbeiten zur zweiten Staffel von «Game of Thrones» standen an. Im Spital hatte man Emilia Clarke mitgeteilt, dass sie auf der anderen Seite ihres Gehirns ein kleineres Aneurysma hatte, das jederzeit platzen konnte. Die Ärzte beruhigten sie aber und meinten, es könnte harmlos bleiben.

Die Dreharbeiten wurden für die Schauspielerin jedoch zum Albtraum, sie war ständig erschöpft: «Ich wusste nicht, was Daenerys tat. Wenn ich wirklich ehrlich bin: Ich dachte jede Minute des Tages, dass ich sterben würde.»

Erneute Hirnblutung

Ihr Zustand verschlechterte sich. 2013, nachdem die dritte Staffel von «Game of Thrones» abgedreht war, wurde ein massives Wachstum in ihrem Gehirn festgestellt. Emilia Clarke musste erneut unters Messer – und erlitt während der Operation eine Gehirnblutung. Sie musste wieder operiert werden, Teile ihres Schädelknochens wurden durch Titan ersetzt.

Als die Schauspielerin aufwachte, hätte sie «vor Schmerzen schreien» können. «Ich sah aus, als hätte ich einen grausameren Krieg als Daenerys erlebt», erklärt die 32-Jährige. Nach einem Monat im Spital habe sie alle Hoffnung verloren.

«Ich wurde dazu erzogen, mich nie zu beschweren. Es gibt immer noch Menschen, denen es schlechter geht», schreibt Emilia Clarke im Beitrag. Doch sie habe sich nur noch wie eine leere Hülle gefühlt und sei sicher gewesen, dass es mit ihr vorbei sei.

Sie will sich für junge Erwachsene einsetzen

Ihr sei gesagt worden, dass sie nicht überleben werde. Doch das hat sie – und ist dafür heute «unheimlich dankbar». Mit der Wohltätigkeitsorganisation Same You will sie sich nun für junge Erwachsene einsetzen, die Hirnverletzungen erleiden.

Sie sei «so glücklich, hier zu sein» und das Ende von «Game of Thrones» sehen zu können.

Und dieses beginnt am 14. April mit der achten Staffel – hier ist der Trailer dazu. (Video: HBO)

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