Sunrise Avenue: «Gotthard waren für uns der Wendepunkt»
Aktualisiert

Sunrise Avenue«Gotthard waren für uns der Wendepunkt»

Sunrise Avenue gehören zu den erfolgreichsten Bands Europas. Auch dank sechs Schweizer Rockern, wie Sänger Samu Haber im Interview mit 20 Minuten erklärt.

von
Yves Schott

Es könnte für ihn momentan nicht besser laufen: Samu Haber von Sunrise Avenue reitet auf der Erfolgswelle. Das neue Album «Unholy Ground» kletterte in der Schweizer Hitparade bis auf Platz 4, bei der dritten Staffel von «The Voice of Germany» hat sich Samu innert kürzester Zeit zu einem der beliebtesten Coaches gemausert.

Die Band tritt in nächster Zeit gleich zweimal in der Schweiz auf: Am 12. Februar gibt sie ein Konzert im Hallenstadion, am 7. März ist sie einer der Live-Acts an den «Swiss Music Awards».

Der Frontmann der finnischen Band spricht im Interview mit 20 Minuten über verrückte Schweizer Fans, seinen Weihnachts-Wunsch - und wieso sie Gotthard viel zu verdanken haben.

Samu, die Schweiz ist eines deiner Lieblingsländer. Wieso?

Ich finde, man kommt einfach gut aus mit euch. Wenn wir in Zürich landen und den Weg zum Hotel nicht finden, kommt jemand und zeigt ihn uns. Und natürlich mag ich die Schweiz wegen der Berge. Ich komme mindestens einmal pro Jahr zum Snowboarden hierher.

Und die Schweizer Fans?

Die sind super. Die machen vor jeder Zugabe die La-Ola-Welle. Das gibts nur hier.

Kennst du einheimische Künstler?

Ja. Das Grösste war bis jetzt, Gotthard zu supporten. Das war 2007. Sie gaben uns eine Stunde Zeit auf der Bühne. Die Jungs haben für den Wendepunkt unserer Karriere in der Schweiz gesorgt.

Euer neues Album heisst «Unholy Ground» - wie tönt es?

Wir hatten eigentlich nur einen Gedanken: Egal, was wir machen, es muss auf der Bühne funktionieren. Es ist ein sehr ehrliches Album mit verschiedenen Stilrichtungen.

Du bist Coach bei «The Voice of Germany». Könntest du dir vorstellen, auch bei der Schweizer Ausgabe mitzumachen?

Ich war schon bei «The Voice of Finland» dabei, nun in Deutschland. Schweizer Talente coachen – warum nicht?

Wie feierst du Weihnachten?

Ganz normal. Ich freue mich sehr auf das Essen bei meiner Mutter. Schinken, Truthahn – wir machen da nichts Grosses daraus. Hauptsache, die Familie ist beisammen.

Was wünschst du dir fürs Fest?

Bei meinen Liebsten zu sein reicht mir. Das Leben hat mir mehr gegeben, als ich verdient habe. Ich bin eigentlich wunschlos glücklich.

Der Weihnachtsmann soll aus deiner Heimat Finnland kommen. Kennst du ihn persönlich?

(lacht) Ja, klar, er war mal an einem Festival, an dem wir auch auftraten. Er ist mehrere hundert Jahre alt – aber hey: Er rockt immer noch!

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