Brigitte Voss-Balzarini: «Gotthard wünsche ich nicht alles Gute»
Aktualisiert

Brigitte Voss-Balzarini«Gotthard wünsche ich nicht alles Gute»

Die «Witwe» von Steve Lee spuckt Gift und Galle. Der neue Sänger der Band, Nic Maeder, scheint ihr ein Dorn im Auge zu sein.

von
Isabelle Riederer

Nicht alle scheinen vom neuen Sänger der Band Gotthard begeistert zu sein, allen voran die hinterbliebene Freundin von Steve Lee, Brigitte Voss-Balzarini. Seit Sonntag giftelt die sich als Witwe aufspielende Ex-Miss-Schweiz auf ihrer Facebook-Seite gegen die Band und ihren neuen Sänger.

So schrieb die 50-Jährige: «Liebe Gotthard und FC-Freunde, aus diversen persönlichen, enttäuschenden Gründen, was die zurückgebliebene Band betrifft, möchte ich hier an der Pinnwand keine Einträge rund um das, was die Band betrifft, lesen und teilen.» Warum denn so feindselig? Seit Steve Lees Tod im Oktober 2010 waren Voss-Balzarini und die Mitglieder von Gotthard ein Herz und eine Seele. Mit ihrer publikumswirksamen Trauerbewältigung tingelte die Ex-Miss-Schweiz von TV-Auftritt zu TV-Auftritt. Gab ein Interview nach dem anderen, veröffentlichte ein Buch und zelebrierte die innige Freundschaft zwischen ihr und den Gotthard-Jungs.

«Der Band wünsche ich nicht alles Gute»

Und jetzt das? Die argwöhnische Einstellung der «Witwe» ist unübersehbar und so schrieb sie weiter: «Zum neuen Sänger kann ich nichts sagen, denn ich habe noch nie über jemanden geurteilt, den ich nicht kenne. Der Band wünsche ich nichts Schlechtes, aber auch nicht alles Gute. Ganz einfach sie sollen das kriegen, was sie professionell und privat verdienen!»

Vielleicht war es die Aussage des neuen Sängers Nic Maeder im Interview mit 20 Minuten, dass er es nicht für nötig halte, die «Witwe» von Steve zu treffen, die Voss-Balzarini sauer aufstösst. Vielleicht aber auch die Tatsache, dass Steve ein Jahr nach seinem Tod ersetzt wurde. Die Wahrheit bleibt unklar. Brigitte Voss-Balzarini war bis jetzt nicht erreichbar.

So klingt der neue Gotthard-Sänger

Dank Tiefenmeditation zurück zur inneren Mitte

Doch offenbar kam der Ex-Miss-Schweiz Sonntagnacht doch noch die Erleuchtung und so löschte sie kurzerhand ihren ersten Facebook-Eintrag und entschuldigte sich: «Nach einer tiefen Meditation bin ich in meine Mitte zurückgekehrt und habe alle SMS, Mails und Telefone von heute gelöscht. Wir sind alle nur Menschen mit guten und schlechten Momenten.»

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