Zwischenfall bei Thunerseespielen: «Gotthelf» stürzt von der Bühne in den See
Aktualisiert

Zwischenfall bei Thunerseespielen«Gotthelf» stürzt von der Bühne in den See

Während den Proben zum Musical «Gotthelf» brach am Freitagabend ein Teil einer Hebebühne. Der Protagonist stürzte dabei in den Thunersee. Wie gravierend der Unfall war, ist umstritten.

von
meg
Die Bühne für die Thunerseespiele in Thun. (Bild: Leser-Reporter)

Die Bühne für die Thunerseespiele in Thun. (Bild: Leser-Reporter)

Ein Zwischenfall überschattet die Proben für das Musical «Gotthelf» in Thun: Am frühen Abend stürzte der Gotthelf-Darsteller und ehemalige DRS-Radiodirektor Andreas Blum-Holzer während den Proben von einem Bühnenwagen und fiel in den Thunersee. Die Verantwortlichen der Thunerseespiele bestätigten entsprechende Informationen von 20 Minuten Online.

Der Vorfall habe sich rund 20 Minuten nach Beginn der Probe ereignet, als Blum-Holzer für seinen Einsatz auf dem Bühnenwagen hochgefahren wurde, berichtet ein Augenzeuge. «Kurz bevor er ganz oben war, brach ein Element der Hebebühne ein. Der Schauspieler stürzte dabei aus rund drei Metern in den See», sagt ein Augenzeuge, der mit seiner Schulklasse die Probe live mitverfolgte.

Philip Delaquis, Sprecher der Thunerseespiele, sagt: «Zum Vorfall kam es, weil der Bühnenwagen zu spät bremste und in eine Holzwand krachte.» Blum-Holzer sei aber «nur dreissig Zentimeter in die Tiefe gefallen. Das Wasser war an besagter Stelle 60 Zentimeter tief.»

Helfer seien sofort herbeigeeilt und hätten dem Schauspieler aus dem See geholfen. «Andreas Blum-Holzer trug Prellungen und Schürfungen davon», sagt Delaquis.

Die Probe wurde abgebrochen und die Schulklassen mussten gemäss dem Augenzeuge das Areal verlassen. «Die Schauspieler reagierten im ersten Moment geschockt.»

Das Musical «Gotthelf» wird im Rahmen der Thunerseespiele aufgeführt. Der Vorfall hat sich gemäss dem Leser-Reporter um zirka 17.30 Uhr ereignet. Die Premiere ist für den 12. Juli geplant. Weitere Proben müssten nicht verschoben werden, der Start sei ebenfalls nicht in Gefahr, so die Verantwortlichen.

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