Kein Fehlverhalten bewusst: Gottschalk wehrt sich gegen Vetterli-Vorwürfe
Aktualisiert

Kein Fehlverhalten bewusstGottschalk wehrt sich gegen Vetterli-Vorwürfe

Nach den Schlagzeilen über eine Schleichwerbungs-Affäre meldete sich der Anwalt von «Wetten, dass ..?»-Moderator Thomas Gottschalk zu Wort: Gottschalk dürfe man kein Fehlverhalten vorwerfen.

Die Gottschalk-Brüder Christoph (links) und Thomas Gottschalk (rechts) sollen jahrelang Schleichwerbung im ZDF platziert haben. (Bild: Keystone)

Die Gottschalk-Brüder Christoph (links) und Thomas Gottschalk (rechts) sollen jahrelang Schleichwerbung im ZDF platziert haben. (Bild: Keystone)

Gestern erhob das deutsche Nachrichtenmagazin «Spiegel» schwere Vorwürfe gegen den langjährigen «Wetten, dass ..?»-Moderator Thomas Gottschalk. Gemeinsam mit seinem Bruder soll er Unternehmen die Möglichkeit geboten haben, für Millionensummen verbotene Werbung in der populären Fernsehshow zu platzieren.

Nun meldete sich Gottschalks Anwalt, Christian Schertz, zu Wort. Thomas Gottschalk sei weder Vertragspartner der im aktuellen «Spiegel» erwähnten Verträge, noch sei er an den Verhandlungen oder Abschlüssen beteiligt gewesen. Ihm persönlich sei daher in diesem Zusammenhang auch keinerlei Fehlverhalten vorzuwerfen, so dass es auch keinen Grund gebe, sich konkret hierzu zu äussern.

Gottschalk habe weder, wie im Artikel behauptet, jemals einen Mercedes zur Verfügung gestellt bekommen, noch habe er jemals privat eines der Audi Modelle genutzt, mit denen er im Artikel abgebildet wird.

Vorwürfe zu Samuel Koch treffen ihn

Was ihn allerdings schwer treffe, sei der in einem zweiten Artikel im aktuellen «Spiegel» vermittelte Eindruck, er habe aufgrund von Verträgen oder Gewinnstreben den verunglückten Wettkandidaten Samuel Koch in seiner Fahrzeugwahl bei der verhängnisvollen Wette beeinflusst.

Herr Gottschalk erkläre hierzu: «Das Gegenteil ist der Fall: Ich habe bei der Probe am Tag vor der Sendung Samuel eindringlich abgeraten, über eine Limousine zu springen, und ihn mehrfach beschworen, sich mit den kleinen Smarts zufrieden zu geben. Michelle Hunziker hat versucht mich dabei zu unterstützen. Ich wünschte nichts sehnlicher, als dass Samuel damals auf uns gehört hätte.» (sda)

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