Aktualisiert 21.03.2006 15:45

GR: Schweine und Hühner sterben in den Flammen

Zwei Brände im Kanton Graubünden haben Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken verursacht. Insgesamt wurden fünf Gebäude zerstört. Personen wurden nicht verletzt, jedoch starben landwirtschaftliche Nutztiere.

Im Dorfzentrum von Urmein am Heinzenberg wurden in der Nacht auf Dienstag ein Wohnhaus und drei Ställe ein Raub der Flammen. Das als Ferienhaus genutzte Gebäude war zur Zeit des Brandausbruchs nicht bewohnt, wie die Bündner Kantonspolizei mitteilte. Acht Schweine konnten lebend aus einem Stall gerettet werden, zwei Schweine sowie 15 Hühner kamen um.

Das Feuer richtete einen Sachschaden von einigen hunderttausend Franken an. Die Brandursache dürfte laut Polizei auf unsachgemässe Entsorgung von Asche zurückzuführen sein.

In Pragg-Jenaz im Prättigau brannte eine frei stehendes, als Lagerhalle genutztes landwirtschaftliches Gebäude nieder. Das Gebäude sowie darin gelagertes Elektromaterial und abgestellte Maschinen wurden ebenso zerstört wie ein vor der Halle parkiertes Auto. Auch hier entstand ein Schaden von mehreren hunderttausend Franken. Die Brandursache wird noch abgeklärt.

(sda)

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