Graf: «Auch im Tennis gibt es schwarze Schafe»
Aktualisiert

Graf: «Auch im Tennis gibt es schwarze Schafe»

Die frühere Tennis-Königin Steffi Graf sieht duch die zahlreichen Dopingfälle den guten Ruf des Spitzensports in Gefahr. Auch der Tennissport sei dagegen nicht gefeit.

«Es gibt überall schwarze Schafe», sagt Ex-Tennisspielerin Steffi Graf im Interview mit dem «Mannheimer Morgen». Leider habe es auch im Tennis einige Dopingfälle gegeben. Die siebenfache Wimbledon-Siegerin ist jedoch überzeugt: «Es gibt viele Beispiele für sauberen Sport und herausragende Leistungen ohne Doping.» Daran solle man sich als Spitzensportler orientieren. Und: «Sportler sind Vorbilder, vor allem für Kinder.»

Die schwarzen Schafe gibt es tatsächlich

Einer der bekanntesten Dopingsünder im Tennis ist Guillermo Cañas. Die heutige Weltnummer 13 besiegte in diesem Jahr bereits zwei Mal Roger Federer, nachdem im Herbst vergangenen Jahres seine Dopingsperre abgelaufen war. Bizarr auch die Beichte von Tennis-Legende John McEnroe. Im Jahr 2004 gab der längst zurückgetretene Tennis-Star zu: «Ich war sechs Jahre unwissentlich gedopt.» Bei den Frauen lässt der Fall Kuznetsova (WTA 2) aufhorchen. Die Russin wurde vor zwei Jahren des Dopings überführt, eine Bestrafung gab es jedoch nicht, da sie die verbotenen Mittel «bloss» während eines Wohltätigkeits-Spiels verwendet hatte. Welche weiteren Tennis-Profis zu den «schwarzen Schafen» gehören, sehen Sie oben in der Bildstrecke.

(mon)

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