Steigende Zahlen: Grafik zeigt, welche Kantone sich zu Corona-Hotspots entwickeln
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Steigende ZahlenGrafik zeigt, welche Kantone sich zu Corona-Hotspots entwickeln

War zunächst nur Genf stärker betroffen, steigen die Corona-Fallzahlen nun auch in der Deutschschweiz an. Unsere animierte Karte zeigt den zeitlichen Verlauf der zweiten Welle.

von
Daniel Waldmeier

Darum gehts

  • Nicht allen Kantonen gelingt es gleich gut, die Corona-Fallzahlen tief zu halten.
  • Wie kommt dein Kanton durch die zweite Welle? Unsere animierte Karte gibt Aufschluss.

Seit August steigen die Fallzahlen in der Schweiz wieder an. Am Montag meldete das Bundesamt für Gesundheit 1548 neue Fälle in den letzten 72 Stunden, nachdem die Zahlen zwischenzeitlich zurückgegangen waren.

Wie die Massnahmen in den einzelnen Regionen ist auch die Entwicklung der Fallzahlen sehr unterschiedlich. Obige Karte zeigt, dass es zunächst im Kanton Genf zu einer Häufung der Fälle kam, die Welle schwappte dann auf den Kanton Waadt über. Die Aktivität des Virus nimmt jetzt aber auch in der Deutschschweiz zu, während das Tessin anders als in der ersten Welle bislang wenig betroffen ist.

Die Karte stellt die zu einem bestimmten Datum vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) gemeldeten Fälle pro 100’000 Einwohner in den letzten 14 Tagen dar. Blau eingefärbte Kantone deuten auf eine tiefe Virusaktivität hin. Rote Kantone sind eigentliche Corona-Hotspots. Um die Aktivität des Virus sichtbar zu machen, ändert sich die Farbe bei tiefen Fallzahlen schneller als bei hohen: So werden Veränderungen auch bei einem exponentiellen Wachstum sichtbar.

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