Aktualisiert 15.01.2015 15:48

Oscars 2015

«Grand Budapest Hotel» ist einer der grossen Favoriten

«Birdman» und «Grand Budapest Hotel» heissen die grossen Favoriten bei den Oscars 2015. Sie wurden je neunmal nominiert – auch die Schweiz ist vertreten.

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lme/sda/scy

In Los Angeles war es früher Morgen, als Mitglieder der Academy vor das Publikum traten und die Nominierten für die Oscars 2015 bekannt gaben.

Ganz weit vorne liegt mit neun Nominationen «Birdman». Gleichauf liegt «Grand Budapest». «Imitation Game» ist den beiden Filmen mit acht Nominationen dicht auf den Fersen. Auch die Macher von «American Sniper» können sich Hoffnungen auf ein Goldmännchen machen: Sechs Nominationen konnte das Drama verbuchen.

Auch die Schweiz ist nominiert

Viele sahen «Interstellar» mit Matthew McConaughey als grossen Favoriten – das Weltraumepos muss sich aber mit nur fünf Nominationen zufrieden geben.

Auch die Schweiz darf sich über eine Nennung freuen. Simon Otto, Chefanimator bei «How to Train Your Dragon», wurde mit seinem Film für einen Oscar nominiert.

Film über Stephen Hawking ebenfalls unter den Favoriten

Ergänzt wurde das in diesem Jahr breite Feld der aussichtsreichen Oscar-Kandidaten durch Clint Eastwoods Navy-SEALS-Drama «Der Scharfschütze» und das Film-Experiment «Boyhood» mit je sechs Nomininierungen.

Um den Oscar in der Königskateogie «Bester Film» buhlen ingesamt acht Filme, neben den fünf Spitzenreitern auch noch «Die Entdeckung der Unendlichkeit» auf Basis des Lebens von Physiker Stephen Hawking, der Musikfilm «Whiplash» und das Bürgerrechtsdrama «Selma» über Martin Luther King.

Bradley Cooper darf auf einen Oscar hoffen

Die begehrten Filmpreise werden am 22. Februar in Los Angeles verliehen. Präsentiert wird die 87. Oscar-Show von Neil Patrick Harris («How I Met Your Mother»). Im vergangenen Jahr waren 43 Millionen Menschen weltweit an den Fernsehschirmen dabei, als Ellen DeGeneres durch die Show führte. Damals wurde «12 Years a Slave» zum besten Film gekürt.

Als beste Hauptdarsteller wurden nominiert: Bradley Cooper für seine Rolle in «Der Scharfschütze», Steve Carell für «Foxcatcher», Benedict Cumberbatch für «The Imitation Game», Michael Keaton für «Birdman» und Eddie Redmayne für «Die Entdeckung der Unendlichkeit».

Überraschend war die Nominierung von Marion Cotillard in dem französischsprachigen Film «Zwei Tage, eine Nacht» als beste Hauptdarstellerin. Neben ihr dürfen sich auch Felicity Jones für «Die Entdeckung der Unendlichkeit», Julianne Moore für «Still Alice», Rosamund Pike für «Gone Girl» und Reese Witherspoon für «Wild» Hoffnungen auf einen Oscar machen.

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