Nicht unter 10 Millionen: Grasshopper Dabbur wird immer teurer

Aktualisiert

Nicht unter 10 MillionenGrasshopper Dabbur wird immer teurer

Die Wechsel von Tarashaj und Ravet haben einen Nebeneffekt für GC: Wer Munas Dabbur will, der muss blechen.

von
Sandro Compagno

16 Tore hat der Verfolger des FC Basel in den letzten sechs Tagen verkauft: Zuerst ging Shani Tarashaj für 3 Millionen Pfund (rund 4,5 Millionen Franken) an den FC Everton, der ihn bis Sommer bei GC parkiert. Tarashaj schoss in 18 Spielen acht Tore, gleich viele wie Yoric Ravet, den GC für 1,5 Millionen und Stürmertalent Haris Tabakovic zu den Young Boys ziehen liess.

«Wir müssen niemanden verkaufen», hatte CEO Manuel Huber im Dezember gesagt, als er gemeinsam mit Trainer Pierluigi Tami auf eine erfolgreiche erste Saisonhälfte mit attraktivem, teilweise begeisterndem Fussball zurückblickte. Huber meinte damit vor allem den israelischen Stürmer Munas Dabbur (11 Tore, 11 Assists), um den im letzten Sommer die US Palermo gebuhlt hatte. 6 Millionen soll Huber damals verlangt haben, zu viel für den Serie-A-Club.

Interesse aus Bundesliga und Serie A

Nach den Abgängen von Tarashaj und Ravet hat sich Hubers Position auf dem Mercato noch einmal markant verbessert. Er muss nicht verkaufen, aber er kann, sofern der Preis stimmt. 7 Millionen Euro weist Transfermarkt.de als Marktwert für den 23-Jährigen aus Nazareth aus.

Damit belegt Dabbur in der Marktwert-Statistik der Super League den zweiten Platz hinter FCB-Stürmer Breel Embolo. Red Bull Salzburg, Hannover 96 und Atalanta Bergamo sollen sich um seine Dienste bemühen. Nur: Auf Dabburs Preisschild dürfte mittlerweile die Zahl 10'000'000 stehen. Wohl zu viel für die drei Interessenten.

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