Graubünden: Lawine begräbt Tourenfahrer
Aktualisiert

Graubünden: Lawine begräbt Tourenfahrer

Ein 68-jähriger Skitourenfahrer ist heute Donnerstag am Piz Vanatsch südlich von Sedrun in einer Lawine ums Leben gekommen.

Damit sind allein in Graubünden seit Sonntag fünf Personen in Lawinen ums Leben gekommen.

Der tödlich Verunfallte aus dem Kanton Baselland hatte an einer Tourenwoche der Sektion Angenstein des Schweizerischen Alpenclubs teilgenommen, wie die Kantonspolizei mitteilte.

Die elfköpfige Gruppe war am Morgen zu einer Skitour auf den 2464 Meter hohen Piz Vanatsch aufgebrochen. Bei der Talfahrt fuhr der Tourenleiter in einer Nord-West-Flanke allein voraus. Dabei löste sich ein Schneebrett von rund 40 Metern Breite und 150 Metern Länge.

Der Mann wurde im Lawinenstau rund einen halben Meter tief verschüttet. Da die Gruppe mit Suchgeräten ausgerüstet war, wurde der Verunglückte rasch lokalisiert und geborgen. Trotz rasch eingeleiteter Reanimation konnte der aufgebotene Arzt der Rettungsflugwacht aber nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Damit steigt die Zahl der Lawinentoten in diesem Winter in der Schweiz nach einer Zählung der Nachrichtenagentur SDA auf mindestens 14.

Allein im Kanton Graubünden sind seit letztem Sonntag fünf Menschen in Lawinen ums Leben gekommen. Zuletzt waren am Montag drei Variantenskifahrer im Val Acletta bei Disentis GR von einer Lawine verschüttet und getötet worden.

(sda)

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