Aktualisiert 30.10.2016 17:58

Gibs zu! Grausige Sachen, die alle zu Hause machen

Im Schutz unserer eigenen vier Wände tun wir manchmal Dinge, die recht garstig sind. Kein Grund, sich schlecht zu fühlen: Alle anderen tun es auch!

von
Nadia Fernandez
1 / 8
Zugegeben, die meisten von uns sind wohl nicht gelenkig genug, um sich mit dem kleinen Zeh in der Nase zu bohren. Aber wir machen ja auch allerlei andere gruusige Sachen. Oder peinliche. Oder sogar ein bisschen böse.

Zugegeben, die meisten von uns sind wohl nicht gelenkig genug, um sich mit dem kleinen Zeh in der Nase zu bohren. Aber wir machen ja auch allerlei andere gruusige Sachen. Oder peinliche. Oder sogar ein bisschen böse.

Wikipedia
Sie haben bestimmt auch schon mal etwas im Kühlschrank «vergessen» (sprich, sie waren zu faul, es früher wegzuschmeissen) und jetzt lacht Sie aus dem alten Tupperware eine neue Lebensform an. Wä! Weg damit, samt Tupperware.

Sie haben bestimmt auch schon mal etwas im Kühlschrank «vergessen» (sprich, sie waren zu faul, es früher wegzuschmeissen) und jetzt lacht Sie aus dem alten Tupperware eine neue Lebensform an. Wä! Weg damit, samt Tupperware.

Instagram / @delco_bassbins
Natürlich müssen Sie sich die (Fuss-)Nägel schneiden. Und manchmal fliegt vielleicht ein abgeschnippter Nagelteil ein bisschen weiter weg und bleibt liegen. Brr.

Natürlich müssen Sie sich die (Fuss-)Nägel schneiden. Und manchmal fliegt vielleicht ein abgeschnippter Nagelteil ein bisschen weiter weg und bleibt liegen. Brr.

Wikipedia

Wofür hat man ein Zuhause, wenn man sich nicht einmal dort geben kann, wie man ist? Eben! Es muss ja keiner wissen, dass der 35-jährige IT-Mensch nur mit Kuscheltier einschlafen kann oder dass die Zeichnung, die man vom Patenkind bekommen hat, nach einer 15-minütigen Lagerzeit gleich im Altpapier gelandet ist.

Das sind so kleine, unschöne Geheimnisse, die jede und jeder am liebsten für sich behält. Aber einige Geheimnisse sind eher grausiger Natur – und trotzdem sehr kommun. Schliesslich bohren wir ja alle lieber heimlich in der Nase, oder?

Beim Duschen pinkeln

Es muss das Rauschen des Wassers sein, das zum Pinkeln verleitet. Aber wer noch nie in der Dusche selbst Wasser gelassen hat, der erhebe die Hand – und ihn wird der erste Stein treffen. Sie brauchen sich für diese Art von Multitasking nicht zu schämen, denn wenn man einmal in der Dusche pinkelt, spart man circa zwölf Liter Wasser ein, wer es 50-mal macht, spart zudem eine Rolle WC-Papier. Wenn das kein Anreiz ist ...

Schwämme viel zu lange brauchen

Die ursprüngliche Farbe ihres Schwammes ist nicht mehr erkennbar, aber er war beim Kauf sicher nicht schlammgrün oder rostbraun mit auberginefarbenen Sprenkeln. Nur weil Schwämme ab und zu in Kontakt mit Geschirrspülmittel kommen, heisst das nicht, dass sie unbedingt sauber sind. Im Zweifelsfall den Schwamm vorsichtig zur Nase führen, denn: Nasen lügen nicht!

Nägel rumliegen lassen

Sie haben es nicht so mit der Feinmotorik, und wenn Sie Ihre Finger- oder Fussnägel stutzen, dann fliegt schon mal ein Stück Nagel davon und bleibt dort liegen, wo es eben gelandet ist, weil sie keine Lust haben, es zu suchen. Bis es sich dann wieder in Erinnerung ruft, indem es sich Ihnen oder sonst jemandem in die Fusssohle bohrt oder Sie es auf dem Zahnbürstenkopf finden ...

Nutella mit den Fingern essen

Ein Klassiker! Nutella mit dem Zeigefinger aus dem Glas fischen, genüsslich ablecken und wieder rein mit dem Finger ins Glas. Denn einmal ist keinmal. Schon gar nicht bei Nutella. Übrigens: Jedes Jahr werden etwa 250'000 Tonnen Nutella verkauft. Wie viele Tonnen werden wohl mit den baren Händen genossen? Viele!

Reste im Kühlschrank vergessen

Sie machen den Kühlschrank siebenmal im Tag auf und dabei sehen Sie jedes Mal die zwei Tupperware-Teile, die dort liegen. Ausser Sie sind ein Mann, dann sehen Sie sie natürlich nicht. Und obwohl Sie wissen, was drin ist (Reste vom letzten indischen Essen vor zwei Wochen. Oder waren es drei?), tun Sie so, als wären sie einfach nicht da. Schliessen den Kühlschrank wieder und so weiter und so fort. Bis der Tag kommt, an dem sich die Behälter gefährlich wölben und es zur einzig logischen Konsequenz kommt: weg damit – samt Tupperware!

Nie unter dem Bett putzen

In jeder Wohnung gibt es eine Sperrzone, eine Gegend, in die kein Licht dringt und auch kein Staubsauger. In den meisten Fällen befindet sie sich unter dem Bett. Hier sammelt sich gänzlich ungestört so einiges an: die obligaten Staubbüschel, eine einsame Socke, ein altes Kondom, die Wahlunterlagen von vor zwei Jahren und etwas Undefinierbares, das sowohl ein angeknabberter, ausgetrockneter Apfel als auch eine verweste Maus sein könnte. Spätestens beim Umzug kommt alles hervor.

Und was machen Sie so Ekliges, Peinliches oder Böses in Ihrer Wohnung? Lassen Sie es uns, von der Anonymität des Internets geschützt, wissen

Sie suchen eine Wohnung in der Schweiz?

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.