Wiederholungstäter - Greenpeace-Aktivist, der gegen VW protestierte, fährt selber einen Polo
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WiederholungstäterGreenpeace-Aktivist, der gegen VW protestierte, fährt selber einen Polo

Die Greenpeace-Aktion gegen Volkswagen an der EM hat einen Shitstorm ausgelöst. Nun ist klar: Der Täter ist polizeibekannt und musste sich schon mal vor Gericht verantworten.

von
Marcel Urech

Darum gehts

  • Der Greenpeace-Protest gegen VW vor dem Spiel Deutschland-Frankreich sorgt weiter für Aufsehen.

  • Nun ist herausgekommen, dass der Aktivist selbst einen VW Polo fährt.

  • Der 38-Jährige, der bereits polizeibekannt war, hat sich bei der Aktion am Bein verletzt.

Ein Aktivist musste vor dem Anpfiff des EM-Spiels Deutschland gegen Frankreich mit einem Motorschirm im Stadion notlanden und verletzte dabei zwei Zuschauer. Die Greenpeace-Aktion gegen den Volkswagen-Konzern löste einen Shitstorm aus. Jetzt schreibt «Bild», dass der in Pforzheim in Baden-Württemberg wohnhafte Aktivist selbst einen VW Polo fahre. Der 38-Jährige habe eine Verletzung und trage am Bein eine Schiene. Ein Arzt hat dies gemäss «Bild» bestätigt und eine beginnende Schwellung diagnostiziert.

Der Greenpeace-Aktivist musste auf dem Spielfeld notlanden. 

Der Greenpeace-Aktivist musste auf dem Spielfeld notlanden.

Getty Images

Täter ist polizeibekannt

Der Bruchpilot, der Arzt von Beruf ist, hatte zudem bereits 2012 illegal ein Atomkraftwerk in Frankreich überflogen. Ebenfalls bei einer Greenpeace-Aktion, wie «Bild» weiter schreibt. Er habe sich damals wegen «freiwilligen Überflugs des Piloten eines Flugzeugs aus einem Sperrgebiet» verantworten müssen. Er war dieses Jahr auch an einer Protestaktion in Frankfurt am Main beteiligt. Der Arzt und zwei weitere Aktivisten seien damals mit Gleitschirmen die neue Europäische Zentralbank im Stadtteil Ostend angeflogen.

Greenpeace entschuldigte sich nach dem Vorfall an der EM. Ein Sprecher räumte noch während des laufenden Spiels ein, dass die Aktion missglückt sei. «Dieser Protest hatte nie die Absicht, das Spiel zu stören oder Menschen zu verletzten», heisst es auf dem offiziellen Twitter-Account der Umweltschützer.

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