Aktualisiert 16.02.2005 16:03

Greenpeace-Aktivisten «stürmen» Londoner Öl-Börse

Aktivisten der Umweltorganisation Greenpeace haben anlässlich des In-Kraft-Tretens des Kyoto-Protokolls die Internationale Ölbörse IPE in London «gestürmt».

Etwa 35 Demonstranten drangen am Mittwoch in das Gebäude an der Tower Bridge ein und versuchten, mit Hupen und Pfeifen den Handel zu stören. «Das Kyoto-Protokoll trat heute zwar in Kraft, aber seine Ziele zum Klimaschutz sind zu bescheiden», sagte ein Greenpeace-Sprecher.

«Der Klimawechsel stellt die grösste Gefahr für unseren Planeten dar, und doch wird hier ungestraft mit Öl gehandelt, als wenn das Leben von Millionen und die Zukunft ganzer Arten nichts bedeutet», sagte der Sprecher weiter.

Die IPE ist eine der bestimmenden weltweiten Handelsplätze für Öl. Es müsse jetzt darüber nachgedacht werden, «wohin uns die Abhängigkeit vom Öl führt», hiess es seitens Greenpeace weiter.

(sda)

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.