Aktualisiert 06.02.2008 16:16

Greenpeace fordert Verbot von Heizpilzen

Die Umweltorganisation Greenpeace verlangt ein Verbot von elektrischen und gasbetriebenen mobilen Aussenheizungen.

Die Wärmestrahler verbreiteten sich vor allem in Restaurantgärten und Strassencafés rasant, heisst es im Communiqué vom Mittwoch.

Die Heizpilze seien Klimakiller, denn sie verursachten hohe CO2- Emissionen. Von Bund und Kantonen verlangt Greenpeace, die «absurde Energieverschwendung» zu stoppen. Es gehörten jegliche Arten von Aussenheizungen schweizweit verboten.

In einer Mehrzahl der Kantone sei die Beheizung durch fest installierte Aussenheizungen nur mit erneuerbaren Energien oder nicht anders nutzbarer Abwärme zulässig. Mobile Heizgeräte seien jedoch nicht eingeschlossen.

Greenpeace hat bei allen kantonalen Energiefachstellen und bei den 20 grössten Schweizer Städten eine Umfrage gestartet. Die Organisation möchte Vorreiterstädte und -kantone benennen können, die bereits Vorschriften zu den Heizpilzen erlassen haben oder ein Verbot der ineffizienten Geräte baldmöglichst durchsetzen wollen.

(sda)

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