Aktualisiert

Greifen die Krawalle auf Genf und Basel über?

In den Grenzstädten Basel und Genf beobachtet die Polizei aufmerksam die Ausweitung der Krawalle im benachbarten Frankreich.

Die Gefahr, dass es in der Schweiz zu ähnlichen Ausschreitungen kommt, wird als gering eingeschätzt.

«Für Basel besteht kein Risiko», sagte Kantonspolizei-Sprecher Klaus Mannhart auf Anfrage. Nach seiner Beurteilung handelt es sich um ein «internes» Phänomen Frankreichs. Auch die Genfer Polizei hält ein schärferes Sicherheitsdispositiv derzeit nicht für nötig.

Die Grenzregion sei nicht wirklich von den Ausschreitungen betroffen, hiess es am Montag in Genf. Allerdings sind nach Angaben der Nachrichtenagentur afp in der Nacht zum Montag in Lothringen, im Elsass und in der Region Franche-Comté nahe der Schweizer Grenze fast 200 Autos sowie mehrere Busse und Gebäude in Flammen aufgegangen.

(sda)

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.