US-Börsen: Griechenlandkrise lastet schwer auf US-Börsen
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US-BörsenGriechenlandkrise lastet schwer auf US-Börsen

Die Schuldenkrise in Europa hat die Wall Street wieder fest im Griff: Die US-Börsen mussten zum Wochenausklang Federn lassen, weil die New Yorker Anleger angesichts der Zahlungsprobleme am anderen Ende des Atlantiks um die weltweite Konjunkturerholung fürchteten.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte pendelte im Verlauf zwischen einem Hoch von 10'780 und einem Tief von 10'537 Punkten. Er schloss 1,5 Prozent leichter bei 10'620 Zählern. Der breiter gefasste S&P-500-Index verlor 1,9 Prozent auf 1135 Stellen.

Der Index der Technologiebörse Nasdaq büsste knapp zwei Prozent ein und notierte bei 2346 Stellen. Trotz der Verlusttage verbuchten die drei grossen Indizes auf Wochensicht die grössten Prozentgewinne seit zehn Wochen: für den Dow ging es 2,3, für den S&P 2,2 und für die Nasdaq 3,6 Prozent nach oben.

Infolge der Begeisterung für die massiven Rettungsmassnahmen in Europa waren die Aktien in New York am Montag in die Höhe geschossen. Doch der anfängliche Optimismus über das entschlossene Einschreiten der Euro-Länder verflog schnell wieder.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,5 Milliarden Aktien den Besitzer. 375 Werte legten zu, 2711 gaben nach und 62 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,6 Milliarden Aktien 412 Titel im Plus, 2294 im Minus und 87 unverändert.

Die zehnjährigen Staatsanleihen gewannen auf 100-12/32 Punkte. Sie rentierten mit 3,46 Prozent. Die 30-jährigen Bonds stiegen auf 100-16/32 Zähler. Dabei ergab sich eine Rendite von 4,35 Prozent.

(sda)

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