«Kampf der Titanen»: Griechische Sage mit göttlicher Schlägerei
Aktualisiert

«Kampf der Titanen»Griechische Sage mit göttlicher Schlägerei

Wie immer, wenn sich Hollywood einer griechischen Sage annimmt, erwarten den Zuschauer viel Action und noch mehr Monster.

von
Philippe Zweifel
Perseus (Sam Worthington) nimmt es im alten Griechenland mit Hades höchstpersönlich auf.

Perseus (Sam Worthington) nimmt es im alten Griechenland mit Hades höchstpersönlich auf.

In diesem Fall Hexen, riesenhafte Skorpione, eine gigantische Krake und auch die gute alte Medusa, die ihre Gegner mit ihrem Blick in Stein verwandelt, darf nicht fehlen.

Oberbösewicht ist aber Hades, der Totengott. Ihm stellt sich Held Perseus, der als Gott geboren, aber als Mensch aufgewachsen ist, entgegen. Denn zuvor musste er erleben, wie Hades seine Familie auslöschte. Weil er nichts mehr zu verlieren hat, führt Perseus eine Gruppe unerschrockener Krieger in verbotene Welten, wo besagte Ungeheuer lauern.

Dank soliden Effekten ist der Film, was er bereits im ­Titel verspricht: eine göttliche Schlägerei. Nach Filmen wie «Iron Man 2» oder «Avatar» vermisst man allerdings ein ­einigermassen intelligentes Drehbuch. Stattdessen gerät die Sagenwelt zur Seifenoper. In dieser Beziehung kann das legendäre Original aus dem Jahr 1981 mehr überzeugen. Zumal damals – wer hätte es gewusst – die Schweizerin Ursula Andress als Liebesgöttin Aphrodite mitgespielt hat.

«Kampf der Titanen», mit Sam Worthington, Gemma Arterton, Mads Mikkelsen, Alexa Davalos, Ralph Fiennes, Regie: Louis Leterrier.

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