Aktualisiert 26.04.2018 08:44

FleischpreiseGrillieren ist in der Schweiz am teuersten

Ob Poulet, Rind oder Lamm: In der Schweiz kostet Grillfleisch weltweit am meisten. Besonders günstig ist das Grillieren in Indien.

von
rkn
1 / 11
Grillfleisch ist in bestimmten Ländern besonders teuer. Caterwings liefert die Top 10.

Grillfleisch ist in bestimmten Ländern besonders teuer. Caterwings liefert die Top 10.

Keystone/Balz Murer
Platz 10: Österreich (31,1 Prozent über dem globalen Durchschnitt)

Platz 10: Österreich (31,1 Prozent über dem globalen Durchschnitt)

Keystone/Herbert Neubauer
Platz 9: Belgien (31,7 Prozent über dem globalen Durchschnitt)

Platz 9: Belgien (31,7 Prozent über dem globalen Durchschnitt)

Keystone/Martin Ruetschi

Mit dem schönen Wetter beginnt auch bald die Grillsaison. In der Schweiz sind Grilladen allerdings weltweit am teuersten, wie eine Studie des deutschen Catering-Dienstleisters Caterwings zeigt. Rindfleisch ist besonders teuer und kostet 149,3 Prozent mehr als der weltweite Durchschnitt. Über alle Kategorien liegt der Fleischpreis in der Schweiz 141,9 Prozent über dem internationalen Schnitt. Sehen Sie die Top 10 in der Bildstrecke.

Grillieren ist in der Schweiz am teuersten

Ob Poulet, Rind oder Lamm: In der Schweiz kostet Grillfleisch weltweit am meisten. Besonders günstig ist das Grillieren in Indien.

Besonders teuer ist im Vergleich das Rindsfilet: 1 Kilo kostet umgerechnet 65.50 Franken. Am günstigsten ist hingegen 1 Kilo Pouletschenkel. Dafür müssen Schweizer rund 11.75 Franken bezahlen.

Ukraine und Indien besonders günstig

Wo sind die Grilladen am günstigsten? Insgesamt ist Fleisch in der Ukraine am erschwinglichsten, nämlich mehr als 50 Prozent unter dem Durchschnitt. Laut der Studie kosten Rindfleisch, Fisch, Poulet, Schweinefleisch und Lammfleisch in Indien besonders wenig.

Allerdings müssen Inder oft besonders lange arbeiten, bis sie sich Fleisch leisten können. Bei Mindestlohn dauert es etwa 10,5 Stunden, bis sich ein Inder eine Portion Poulet kaufen kann. Ein Däne könnte sich die gleiche Portion schon nach weniger als einer halben Stunde Arbeit zum dänischen Mindestlohn leisten. In der Schweiz dauert es knapp 1,5 Stunden.

Bleiben Sie über Wirtschaftsthemen informiert

Wenn Sie die Benachrichtigungen des Wirtschaftskanals abonnieren, bleiben Sie stets top informiert über die Entwicklungen der Business-Welt. Erfahren Sie dank des Dienstes zuerst, welcher Boss mit dem Rücken zur Wand steht oder ob Ihr Job bald durch einen Roboter erledigt wird.

Und so gehts: Installieren Sie die neuste Version der 20-Minuten-App. Tippen Sie rechts oben auf die drei Streifen, dann auf das Zahnrad. Wenn Sie dann nach oben wischen, können Sie die Benachrichtigungen für das Wirtschafts-Ressort aktivieren.

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.