Grillverbot: Kanton Zürich bleibt stur
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Grillverbot: Kanton Zürich bleibt stur

Nach dem Regen vom Wochenende haben die Kantone St. Gallen und Appenzell Innerrhoden ihre Feuerverbote am Montag gelockert - Zürich bleibt mit seinem Grillverbot allein.

Zürich, St. Gallen und Appenzell Innerrhoden hatten wegen der Trockenheit die strengsten Bestimmungen erlassen und neben offenen Feuern im Freien und Feuerwerk auch das Grillieren mit Holzkohlegrills auf Balkonen und Terrassen untersagt. Nun ist nur noch der Kanton Zürich vom Grillverbot betroffen.

Appenzell Innerrhoden und St. Gallen hoben beide am Montag das Grillverbot auf. In Innerrhoden bleibt aber das Abbrennen von Feuerwerk verboten, während in St. Gallen nun Grossfeuerwerke bewilligt werden können. Die Innerrhoder Kinder dürfen dafür in Begleitung Erwachsener an Lampion-Umzügen teilnehmen.

Verbote in 12 Kantonen

Offene Feuer und Feuerwerk sind hingegen nach wie vor in insgesamt 12 Kantonen verboten. Es sind dies Zürich, St. Gallen, beide Appenzell, Glarus, Waadt, Wallis, Freiburg, Jura, Genf, Tessin und Graubünden (im Norden und in den Bündner Südtälern Bergell, Misox und Calancatal). Auch im Berner Jura gilt ein Verbot. (sda)

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