Constantin vs. SFL: Grimm im «Fall Sion» entmachtet
Aktualisiert

Constantin vs. SFLGrimm im «Fall Sion» entmachtet

Die Swiss Football League (SLF) entbindet ihren Präsidenten Thomas Grimm von den Aufgaben im «Fall Sion». Der Streit zwischen Grimm und Sion-Präsident Constantin sei auf persönlicher Ebene zu sehr eskaliert.

Die beiden Protagonisten im Transferstreit: Präsident der Swiss Football League Thomas Grimm (links) und  der Präsidenten des FC Sion Christian Constantin.

Die beiden Protagonisten im Transferstreit: Präsident der Swiss Football League Thomas Grimm (links) und der Präsidenten des FC Sion Christian Constantin.

Das Komitee der Swiss Football League (SFL) nimmt seinem Präsidenten Thomas Grimm die Gesprächsführung im «Fall Sion» weg. Federführend in der Lösungsfindung mit dem streitbaren Sittener Präsidenten Christian Constantin ist nun Grimms Stellvertreter Giancarlo Dazio.

Weil der Streit zwischen der SFL und dem FC Sion wegen der von der FIFA verhängten Transfersperre auf der persönlichen Ebene zwischen Sittens Präsidenten Christian Constantin und SFL-Chef Thomas Grimm eskalierte (Constantin: «Grimm hat sein Todesurteil unterschrieben»), reagierte das SFL-Komitee, indem es Grimm den Fall wegnahm.

Einvernehmliche Lösung angestrebt

Unter der Führung des Tessiner Rechtsanwalts Giancarlo Dazio soll eine einvernehmliche Lösung mit dem FC Sion und dessen Präsidenten angestrebt werden, «damit der Meisterschaftsbetrieb der Axpo Super League in geordneter Form weitergeführt werden kann», wie die SFL mitteilte.

Im wechselnden Rollenspiel, in dem Constantin und die Liga den jeweils anderen der Brandstiftung bezichtigen, beklagt die Liga ihre Rolle als zuständiges Organ für die «Vollstreckung eines FIFA-Entscheids.» Sie sei im ursprünglichen Verfahren nicht Partei gewesen und sehe sich deshalb «mit einer schwierigen Situation» konfrontiert. (si)

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