Grimm: «Mein Ziel ist, dass YB mit Herzblut auftritt»
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Grimm: «Mein Ziel ist, dass YB mit Herzblut auftritt»

YB hat einen neuen Boss: Der Seeländer Jurist Thomas Grimm (48) wurde an der GV zum Verwaltungsratspräsidenten der YB Betriebs AG gewählt.

Thomas Grimm, warum übernahmen Sie dieses Amt?

Thomas Grimm: Eine aktive Rolle bei einem Klub auszuüben, war schon immer ein Bubentraum von mir.

Ihr Vorgänger Fritz Bösch mischte sich nicht in sportliche Belange ein – und Sie?

Grimm: Ich werde dem Trainer nie sagen: Die Taktik oder Aufstellung war falsch. Aber wenn ich Leistungen wie am Samstag gegen Aarau sehe, mache ich mir darüber Gedanken und will wissen, wie dies passieren konnte.

Neben den sportlichen Rückschlägen gibt es seit Jahren auch in der Führungsetage immer wieder Querelen, kehrt mit Ihnen nun Ruhe ein?

Grimm: Ich hoffe und wünsche es mir. Viele Leute interessieren sich jedoch für YB und wollen etwas dazu sagen. Das ist eigentlich schön, nur sollte der Beitrag konstruktiv und nicht negativ sein.

Was ändern Sie sofort?

Grimm: Nichts. Als Erstes möchte ich bald abklären, ob YB in der Juniorenerfassung und -förderung optimal positioniert ist. Denn jedes Talent zwischen Thun, Solothurn und Neuenburg sollte meiner Ansicht nach zu YB kommen und nicht zu GC oder Basel abwandern.

Ihr Ziel mit der ersten Mannschaft?

Grimm: Mein Ziel ist, dass YB attraktiv, engagiert und mit Herzblut – den eigentlichen Tugenden von YB – auftritt und jedes Jahr um einen Kübel mitspielt.

Peter Berger

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