Aktualisiert 20.01.2016 15:14

BAG-ZahlenGrippe-Epidemie hat die Schweiz erfasst

Erstmals in dieser Saison hat die Grippe den Epidemie-Wert überschritten. Die Fälle haben sich im Vergleich zur Vorwoche verdoppelt.

von
vro
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Die Grippewelle hat die Schweiz im Griff. Laut Medizinern ist eine Impfung das Einzige, das wirklich hilft.

Die Grippewelle hat die Schweiz im Griff. Laut Medizinern ist eine Impfung das Einzige, das wirklich hilft.

Keystone/AP
Sie können es den Viren aber etwas schwerer machen. Mit den folgenden Tipps dürften das gelingen.

Sie können es den Viren aber etwas schwerer machen. Mit den folgenden Tipps dürften das gelingen.

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Waschen Sie Ihre Hände und waschen Sie sie oft. Probanden, die während einer Untersuchung ihre Hände fünfmal pro Tag wuschen, reduzierten ihre Grippeanfälligkeit um 45 Prozent.

Waschen Sie Ihre Hände und waschen Sie sie oft. Probanden, die während einer Untersuchung ihre Hände fünfmal pro Tag wuschen, reduzierten ihre Grippeanfälligkeit um 45 Prozent.

Maxim Kostenko

Die Grippe hat die Schweiz fest im Griff. Bereits vergangene Woche hatten Mediziner berichtet, dass sie vermehrt Patienten mit grippeähnlichen Symptomen behandelten. Jetzt zeigen die Zahlen des Bundesamts für Gesundheit: Die Zahlen haben sich innerhalb einer Woche verdoppelt.

Zum ersten Mal in der aktuellen Saison hat die Grippe nun den Schwellenwert einer nationalen Epidemie überschritten. Gesamtschweizerisch wurden in der vergangenen Woche 109 Konsultationen pro 100'000 Einwohner registriert, in der Vorwoche waren es noch 53. Und die Tendenz ist steigend. Damit scheint die Grippe in der Schweiz ähnliche Bahnen einzuschlagen wie im vergangenen Jahr. Der Winter 2014/15 gilt als die stärkste Grippesaison der vergangenen 15 Jahre.

Im Bündnerland und Tessin am stärksten

Am stärksten von der Zunahme betroffen sind Kleinkinder zwischen null und vier Jahren. Mit Abstand am stärksten von der Epidemie betroffen sind die Regionen Graubünden und Tessin, dort wurden 337 Konsultationen pro 100'000 Einwohner gemessen. An zweiter Stelle stehen die Regionen Zürich und Ostschweiz mit 102 Konsultationen. Am resistentesten sind die Westschweizer, mit konstanten 30 Konsultationen pro 100'000 Einwohner ist die Grippe hier nur sporadisch anzutreffen.

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