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Grippe: Frauen sind tapferer

Mit einer Erkältung zuhause bleiben? Für Männer selbstverständlich. Das zumindest ergab eine aktuelle Umfrage in Deutschland.

Mit dem Herbst kommt auch wieder die Grippe- und Schnupfensaison. Und mit ihr die Frage: Wann soll ich im Bett bleiben und nicht zur Arbeit gehen? Das Geschlecht spielt bei der Beantwortung dieser Frage ganz offensichtlich eine entscheidene Rolle, wie die Umfrage eines Pharma-Unternehmens bei 994 deutschen Männern und Frauen zeigt.

So gaben 58 Prozent der befragten Frauen an, sie hätten ein schlechtes Gewissen, wenn sie krankheitshalber zuhause blieben. Grund: die Sorge, dass die Kollegen dann mehr arbeiten müssen.

Solcherlei Mitgefühl ist den Männern fremd: Nur 40 Prozent von ihnen haben ein schlechtes Gewissen, wenn sie aufgrund einer Erkältung nicht zur Arbeit gehen können.

Frauen sind bei Erkältungen auch tapferer als die Herren der Schöpfung: Für fast die Hälfte der Frauen ist eine Erkältung kein Grund, nicht zur Arbeit zu gehen. Für zwei Dittel der Männer ist eine triefende Nase hingegen Grund genug, sich zuhause zu kurieren.

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