Aktualisiert 02.12.2019 17:06

Flughafen Zürich

Grösse des Handgepäcks verunsichert Passagiere

Am Flughafen Zürich werden fürs Handgepäck verschiedene Masse bei verschiedenen Airlines verwendet. Das kann für Reisende ärgerlich sein.

von
dmo
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Am Flughafen Zürich gelten bei unterschiedlichen Airlines verschiedene Grössen fürs Handgepäck.

Am Flughafen Zürich gelten bei unterschiedlichen Airlines verschiedene Grössen fürs Handgepäck.

Keystone/Gaetan Bally
Bei der Swiss darf ein Kabinenkoffer 55 x 40 x 23 cm messen.

Bei der Swiss darf ein Kabinenkoffer 55 x 40 x 23 cm messen.

Keystone/Christian Beutler
Doch die Masse sind in Kloten nicht einheitlich.

Doch die Masse sind in Kloten nicht einheitlich.

Keystone/Gaetan Bally

Die Kabinenkoffer dürfen bei der Swiss eine Grösse von 55 x 40 x 23 cm haben. Trotzdem passen die Gepäckstücke mit den entsprechenden Massen beim Check-in und am Gate nicht immer in die Kontrollboxen.

Denn: Am Gate oder im Check-in 3 am Flughafen Zürich sind die Messgestelle zu klein, wie Swiss-Sprecher Florian Flämig gegenüber dem Konsumentenmagazin «Espresso» bestätigt. Es handelt sich dabei um Messgestelle des Flughafens. Die Kontrollboxen mit den Massen, die die Swiss erlaubt, findet man nur beim Check-in 1. Dort haben auch weitere Lufthansa-Airlines fest zugeteilte Schalter. «Die Messgestelle des Flughafens Zürich sind minimal kleiner. Das ist sicher nicht ideal», so Flämig. Das Abfertigungspersonal von Swissport sei jedoch dementsprechend instruiert.

Unsicherheit für Passagiere

Der Grund für die unterschiedlichen Masse liege bei den rund 80 Fluggesellschaften am Airport, wie Flughafen-Sprecherin Raffaela Stelzer weiter ausführt. Da Schalter und Gates von verschiedenen Airlines genutzt werden, habe man sich für ein Standard-Gestell entschieden. Dieses sei ein Kompromiss der verschiedenen Masse fürs Handgepäck. So beträgt das Standardmass dort, wo sich die Fluggesellschaften die Infrastruktur teilen, 57 x 40 x 22 cm.

Doch damit nicht genug: Weiter haben einige Airlines auch eigene mobile Messgestelle. Für Flugpassagiere bergen diese unterschiedlichen Abmessungen einen Unsicherheitsfaktor. Denn sie können nicht immer sicher sein, ob ihr Handgepäck auch wirklich den Vorgaben der jeweiligen Fluggesellschaft entspricht.

«Ausschlaggebend sind Dimensionen und Gewicht»

Auch kurz vor dem Boarding kann es noch passieren, dass man sein Handgepäck kostenpflichtig aufgeben muss. Dabei komme es nicht darauf an, ob man mit einem Hartschalenkoffer oder einer Tasche reise, sagt Flämig auf Anfrage von 20 Minuten. «Ausschlaggebend sind die Dimensionen und das Gewicht. Das Handgepäckstück darf maximal 8kg wiegen und einen Umfang von 55 x 40 x 23 cm nicht überschreiten.»

Ein weiterer Faktor sei das zusätzliche «personal item» wie eine Hand-, Laptop- oder Schultertasche. Diese darf laut Swiss-Webseite maximal 40 x 30 x 10 cm gross sein. Werden die Masse des Personal Items überschritten, wird jeweils das grössere Handgepäckstück aufgegeben», so Flämig.

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