Aktualisiert 08.03.2013 10:02

Neuer NewsfeedGrössere Bilder und mehr Werbung auf Facebook

Der Facebook-Newsfeed erscheint bald in neuem Gewand - schon wieder. Hinter der Neuerung steckt der Versuch, möglichst viel Werbung auf der Seite unterzubringen.

Bilder, Bilder und nochmals Bilder. Facebook überarbeitet seinen Newsfeed radikal.

Bilder, Bilder und nochmals Bilder. Facebook überarbeitet seinen Newsfeed radikal.

Facebook baut die Anzeige von Neuigkeiten für seine Nutzer um: Fotos und Videos sollen mehr Platz bekommen. «Wir werden jedem auf der Welt die beste personalisierte Zeitung der Welt bieten», kündigte Facebook-Gründer Mark Zuckerberg am Donnerstag an.

Der sogenannte Newsfeed mit den Neuigkeiten von Freunden und abonnierten Quellen ist die zentrale Ansicht des Dienstes für die mehr als eine Milliarde Facebook-Nutzer. Das neue Design ist stark an die aktuellen Apps für Smartphones und Tablets angelehnt. Facebook hatte bereits angekündigt, dass der Newsfeed stärker auf Fotos, Videos und relevante Werbung zugeschnitten werden soll.

Das neue Design soll laut Ankündigung im Lauf der nächsten Wochen «langsam eingeführt werden». Wer den umgestalteten Newsfeed schon früher ausprobieren möchte, kann sich mit dem eigenen Facebook-Profil in eine Warteliste eintragen (ganz unten auf der Website). Im Mobile-Bereich werden zunächst die neuen Facebook-Apps für iPhone und iPad veröffentlicht, Android soll kurz darauf folgen.

Platzierung der Werbung als Herausforderung

Facebook versucht einen schwierigen Spagat: Das Unternehmen muss Geld mit Werbung verdienen, kann es sich aber auch nicht leisten, seine Nutzer zu verärgern. Auslöser für den Umbau des Newsfeeds ist letztlich das Abwandern der Facebook-Mitglieder auf Smartphone und Tablets. Auf dem grossen Computer-Display ist es kein Problem, irgendwo am Rand Werbung einzublenden, ohne dass die Nutzer sich davon gestört fühlen.

Auf den kleineren Bildschirmen der mobilen Geräte müssen die Anzeigen aber direkt in den Nachrichtenstrom integriert werden. Dazu gehören zum Beispiel auch bezahlte Facebook-Einträge. Facebook verkündete bereits, dass Nutzer solche Werbung häufiger anklicken. Deshalb macht sie sich inzwischen auch in der Desktop-Version breit.

(Quelle: youtube.com/theofficialfacebook) (sda)

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