Solothurner (17) verletzt

«Ich werde nie wieder einen Böller in meiner Hand zünden»

Am 1. August wurde ausgiebig gefeiert – und viel Feuerwerk gezündet. Es kam zu diversen Unfällen und Bränden. Alle News dazu im Ticker.

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Schweizerpsalm
Schweizerpsalm

Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga singt mit den Gästen auf dem Rütli die Nationalhymne

Keystone
Lisa Stoll
Lisa Stoll

Die Schweizer Alphornbläserin Lisa Stoll auf dem Rütli.

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1. August
1. August

Die Folkloregruppe «Les voix de la Gruyere» während der Bundesfeier auf dem Ruetli.

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Sonntag, 2.8.2020

Zündschnur zu schnell abgebrannt – Hand verbrannt

Auch bei Leser Alex S.* aus dem Kanton Solothurn verlief die Knallerei nicht wunschgemäss. Von seinem Bruder liess sich der 17-Jährige dazu hinreissen, einen Thunder King in der Hand zu zünden, wie er gegenüber 20 Minuten erzählt. Er habe den Böller anschliessend hinstellen wollen, doch sei die Zündschnur zu schnell abgebrannt. «Da hats mir die ganze Hand verbrannt», klagt er.

Solche Schmerzen habe er noch nie zuvor verspürt. «Und ich bin nun wirklich kein Weichei», schiebt S. nach. Sogleich habe er seine Hand gekühlt, mittlerweile gehe es wieder einigermassen.

Immerhin habe er den Feuerwerkskörper noch loslassen können, ehe er explodiert sei. «Sonst hätte ich jetzt vielleicht nicht mehr alle Finger.» Die Episode sei ihm eine Lehre: «Ich werde nie wieder einen Böller in meiner Hand zünden.»

Acht Einsätze wegen Hitze, Velofahrerin fällt in Kanal

Die Sanität der Rettung Basel-Stadt musste von Freitagabend bis Sonntagmorgen 193 Mal ausrücken. Dabei waren acht der Einsätze direkt den hohen Temperaturen geschuldet, wie das Justiz- und Sicherheitsdepartement in einer Mitteilung schreibt. Zudem sei die Nacht auf den 1. August sehr arbeitsintensiv gewesen, wobei oft übermässiger Alkoholgenuss der Grund für die Notfälle gewesen sei.

Die Feuerwehr musste im gleichen Zeitraum 33 Mal ausrücken. Nach der Hitzewelle kam es zu starken Regenfällen und dabei zu vier Wasserschäden. Neben dem Brand von rund 100 Metern Bahnböschung, der durch Feuerwerk ausgelöst wurde, mussten mehrere kleinere Feuer gelöscht werden. Zudem musste eine Velofahrerin aus einem Kanal in den Langen Erlen geborgen werden, die gegen 23 Uhr hineingestürzt war und sich selber nicht aus ihrer misslichen Lage befreien konnte.

Die Polizei zeigte Präsenz wo die Menschendichte hoch war, so vor allem am Rheinbord, wie es weiter heisst. Sie habe diverse Streitereien und Schlägereien aufgelöst und sei bei Reklamationen wegen Lärmbelästigung eingeschritten. Vergleichsweise seien aber nur wenige Meldungen zum Thema Feuerwerk eingegangen.

Schwere Verletzung am Fuss

Ein 22-Jähriger wurde am Samstag gegen 22.45 Uhr in Wiler bei Seedorf im Kanton Bern durch Feuerwerkskörper schwer am Fuss verletzt. Wie die Polizei mitteilt, musste er nach der Erstversorgung vor Ort von einem Ambulanzteam ins Spital gebracht werden.

An der Lenk im Simmental begab sich zudem ein Mann mit Verdacht auf ein Knalltrauma selbständig in ärztliche Kontrolle. Die Kantonspolizei Bern hat die Ermittlungen aufgenommen.

Baselbieter Feuerwehr musste 20 Mal ausrücken

Am 31. Juli und 1. August musste die Feuerwehr im Kanton Baselland an insgesamt 20 Brände ausrücken. Mehrheitlich handelte es sich um kleinere Brände von Gebüschen, Böschungen, Wiesen und Stoppelfeldern. In zwei Fällen brannte jeweils ein Baum. Dies schreibt die Baselbieter Polizei in einer Medienmitteilung vom Sonntag.

Der grösste Brand ereignete sich in der Nacht vor dem Nationalfeiertag in Pratteln. Dort brannten zirka 800 Kubikmeter gestapelter Holzschnitt. Die Brände wurden in den meisten Fällen durch unachtsamen Umgang mit Feuerwerk verursacht, wie es weiter heisst. Verletzt wurde niemand.

Zwei 19-Jährige verletzt

Zwei junge Männer sind am Abend des Bundesfeiertags in Alpthal im Kanton Schwyz bei einem Zwischenfall mit Feuerwerkskörpern schwer verletzt worden. Die Böller explodierten laut Polizei kurz nach dem Zünden.

Der Vorfall ereignete sich beim gleichzeitigen Zünden der Feuerwerkskörper, wie die Schwyzer Kantonspolizei am Sonntag mitteilte. Warum die Böller so rasch explodierten, war zunächst unklar. Die beiden 19-Jährigen wurden mit je einem Helikopter in zwei verschiedene Spitäler geflogen.

Im Kanton Schwyz mussten wegen der 1.-August-Feiern insgesamt neun Feuerwehren ausrücken. In Brunnen löschte die Feuerwehr Ingenbohl-Brunnen eine brennende Hecke und in Ibach gelang es der Feuerwehr, die Flammen eines brennenden Baumes einzudämmen.

Bilanz Kanton Thurgau

Bei der Kantonspolizei Thurgau gingen im Zusammenhang mit den 1. August-Feierlichkeiten 15 Meldungen wegen Bränden ein. Die jeweiligen Abklärungen durch die Polizeipatrouillen ergaben in neun Fällen, dass es sich um 1. August-Funken handelte und somit Entwarnung gegeben werden konnte. Sechs kleinere Brände wurden laut der Kapo Thurgau durch Feuerwehren, Einsatzkräfte der Polizei oder die Betroffenen selbst gelöscht, verletzt wurde niemand.

Ruhestörungen in St. Gallen

Die Kantonspolizei ist seit Freitag rund 50-mal wegen Ruhestörungen ausgerückt, in den meisten Fällen wegen des Abbrennens von Feuerwerk oder Partys. Zudem mussten 14 ausgebüxte Hunde und zwei Pferde wieder nach Hause gebracht werden. Grössere Fälle oder Unfälle mit Verletzten seien ausgeblieben.

Rund 60 Mal hätten die Ordnungshüter «Kontrollversuche» wegen «allerlei Unfug» durchgeführt, wie die Kantonspolizei am Sonntagmorgen mitteilte. Dieser sei nicht selten unter Alkoholeinfluss und von Jugendlichen unternommen worden.

Beispielsweise sei Feuerwerk nicht sachgemäss gezündet worden – also zum Beispiel nicht in den Himmel abgeschossen, sondern auf andere Sachen abgezielt worden. Zudem habe die Polizei bei mehreren Streitigkeiten schlichten müssen. In 16 Fällen sei die zudem Feuerwehr aufgeboten worden, da kleinere Brände zu löschen waren.

07:41

Feuerwerk entzündet hundert Meter Bahnböschung

In Riehen BS ist wegen eines Feuerwerkskörpers am Bundesfeiertag eine Böschung an einem Bahngeleise auf rund hundert Metern Länge in Brand geraten. Ein Mann hatte zuvor mit seinem Sohn Böller gezündet. Dies schreibt die Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Die Feuerwehr konnte den Brand löschen, wie die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt am Sonntag mitteilte. Verletzt wurde niemand. Während den Löscharbeiten wurde der Zugverkehr zwischen Basel Badischer Bahnhof und Lörrach (D) vorübergehend eingestellt.

Das Feuerwerk sei kurz vor 20 Uhr gezündet worden, hiess es in der Mitteilung. Dabei sei einer der Böller wegen Windes beim Bahndamm bei der Essigstrasse/Sonnenbühlstrasse auf die Böschung gefallen und habe diese in Brand gesetzt.

Der Vater alarmierte den Angaben zufolge die Feuerwehr und versuchte vergeblich den Brand zu löschen. Kurze Zeit später trafen die Löschkräfte ein.

Samstag, 1.8.2020

«Dankbar, in einem Land wie der Schweiz leben zu können»

Nachdem die 1. August-Feier in der Stadt Luzern wegen Corona abgesagt wurde, hatte Verteidigungsministerin Viola Amherd keinen Auftritt. Der Schweiz gratuliert sie dennoch mit einem Tweet, der sie beim Wandern im Wallis zeigt. Dazu schrieb Amherd: «Dankbar, in einem Land wie der Schweiz leben zu können.»

Sommaruga ehrt Coronahelden

Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga hat am 1. August auf dem Rütli der Bevölkerung für ihr bisheriges Verhalten während der Coronapandemie gedankt. Stellvertretend für alle ehrte sie je 27 Männer und Frauen.

Sie hätte am liebsten die ganze Schweiz aufs Rütli eingeladen, sagte Sommaruga am Samstag auf dem Rütli, «vor allem in dieser besonderen Zeit». Leider sei dies nicht möglich. Symbolisch sei aber die ganze Schweiz auf der Wiese oberhalb des Vierwaldstättersees versammelt.

Wegen Corona war die Zahl der Personen, die auf dem Rütli anwesend sein dürfen, auf 200 beschränkt worden. Sommaruga lud aus jedem Kanton sowie aus der fünften Schweiz je eine Frau und einen Mann ein, insgesamt 54 Personen. Jeder von ihnen habe geholfen, diese Krise zu bewältigen, sagte sie, etwa im Spital, im Verkauf, in der Schule oder in der Nachbarschaft. Sie alle hätte gezeigt, dass die Schweiz «verhäbt». Sie halte stand und halte zusammen.

Die Schweiz sei eben viel mehr als achteinhalb Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern, sagte die Bundespräsidentin. Trotz Corona sei das Land nie still gestanden. Trams seien gefahren, die Post sei angekommen, es habe genug Strom gegeben, die Kehrichtabfuhr habe ihre Tour gemacht und die Schulen hätten sich umorganisiert.

Die SP-Magistratin lobte auch die Leistungen von Bund und Kantonen. In einem Staat, der Unterstützung gebe, könnten die Menschen mutig und solidarisch sein. Die Krise habe auch gezeigt, dass die Schweiz die benachbarten Staaten brauche wie die Nachbarn im Quartier.

Die Coronakrise sei noch nicht vorbei, sagte Sommaruga. Die Zahl der Ansteckungen steige wieder. Es brauche auch jetzt jede und jeden von uns.

Schweiz «verhäbt» in der Coronakrise

Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga hat in ihrer offiziellen Radio- und Fernseh-Ansprache zum 1. August den Schweizerinnen und Schweizern für ihre Solidarität und Unterstützung gedankt. Die Bewältigung der Coronakrise habe ihr gezeigt, dass die Schweiz «verhäbt».

«Wenn es darauf ankommt, sind wir mehr als 26 Kantone und achteinhalb Millionen Einwohnerinnen und Einwohner», resümierte Sommaruga die Solidarität und Hilfsbereitschaft der letzten Monate angesichts der Corona-Pandemie.

Besonders berührt habe sie der Brief eines Bergbauern, den sie in den letzten Wochen erhalten habe. Ins Couvert habe er einen Teil seiner AHV-Rente gelegt. Die Krise habe alle getroffen, Solidarität sei gefragt, schrieb er dazu. Das Geld sei mittlerweile bei jenen, die es nötig hätten, so Sommaruga.

Genau wie der Bergbauer haben es laut Sommaruga viele Menschen im Land gemacht. Sie hätten einander unterstützt. Dafür möchte sie am heutigen Tag danke sagen. All jenen, die dafür gesorgt hätten, dass das Land trotz Corona nie stillgestanden sei.

Zuverlässige Nachbarn sind wichtig

Auch in dieser schwierigen Situation habe sich gezeigt: «Die Schweiz verhäbt. Sie hält Stand und hält zusammen." Es habe immer genügend Strom gegeben, der Müll sei zuverlässig weggeräumt worden, die Schulen hätten sich neu organisiert, der Bund habe zu den Betrieben geschaut und auch Gemeinden und Kantone seien da gewesen.

Dass der Austausch nie abgerissen sei, sowohl zwischen Nachbarn als auch zwischen der Schweiz und ihren Nachbarstaaten, sei wichtig gewesen, sagte Sommaruga. «Wir brauchen unsere Nachbarn im Quartier, und wir brauchen gute und stabile Beziehungen zu unseren europäischen Nachbarn. Heute und in Zukunft.»

Die Bundespräsidentin mahnte angesichts steigender Corona-Infektionszahlen weiter zur Vorsicht im Alltag. Nur gemeinsam lasse sich eine erneute Ausbreitung des Virus stoppen, dies hätten die letzten Monate gezeigt, und das mache Mut.

Keller-Sutter lobt Zusammenhalt

Justizministerin Karin Keller-Sutter hat am Samstag in Schaffhausen zum Nationalfeiertag die Konkordanz und Kompromissfähigkeit der Schweiz bei der Bewältigung grosser Krisen wie aktuell der Corona-Pandemie gewürdigt. Sie zog laut Redetext Parallelen zum Jahr 1918.

Damals habe die Spanische Grippe gewütet, der Landesstreik habe die Schweiz erschüttert und es sei auch das Jahr gewesen, als das Proporzwahlrecht im Nationalrat eingeführt wurde. Seuche und Krieg hätten damals die Konfrontation und nicht den Kompromiss befeuert. Der innere Frieden der Schweiz habe auf der Kippe gestanden. Das Proporzwahlrecht sei dann mitverantwortlich gewesen für die Entwicklung des Landes zu einer modernen Demokratie und die Konkordanz.

Über die politischen Gräben hinweg hätten unsere Eltern und Grosseltern einen Staat geschaffen, der gesund und stark genug sei, um in einer Krise, wie man sie dieses Jahr erlebe, jene zu schützen, deren Leben gefährdet ist, und jene zu unterstützen, die ihren Betrieb schliessen mussten oder ihre Stelle verloren hätten.

Einschneidende Massnahmen mittragen

Der Zusammenhalt habe sich in den vergangenen Monaten eindrücklich gezeigt. Etwa als die Bevölkerung von Kantonen wie Schaffhausen bereit gewesen sei, einschneidende Massnahmen zum Schutz der gesamten Bevölkerung solidarisch mitzutragen, obschon sie deutlich weniger stark betroffen waren vom Coronavirus als etwa das Tessin oder die Romandie.

Starke Institutionen und ein starkes wirtschaftliches Fundament seien zentral, und damit einhergehend der Wille zur Nation und zur Kohäsion. Es seien nicht die Extreme, die das Land seit 1291 durch verschiedene Krisen und Bewährungsproben geführt habe. Die Schweiz ist laut Keller-Sutter nur deshalb eine Erfolgsgeschichte, weil die verschiedenen politischen und gesellschaftlichen Kräfte es bisher geschafft haben «sich immer wieder zusammenzuraufen».

Bilaterale nicht gefährden

«Entscheide mit Augenmass» seien auch am 27. September gefragt, wenn der Souverän über fünf eidgenössische Vorlagen befinde, nahm Keller-Sutter die Gelegenheit für einen bundesrätlichen Werbespot wahr. Die Kündigung der Personenfreizügigkeit, wie sie die Begrenzungsinitiative von SVP und Auns verlange, gefährde die bilateralen Verträge mit den wichtigsten Handelspartnern der Schweiz.

Bei der Konzernverantwortungsinitiative sprach sich die Magistratin gegen «Sonderregeln für Schweizer Unternehmen» aus. Diese würden sie im internationalen Wettbewerb benachteiligen.

SVP gratuliert der Schweiz

Polizei Uster in Feierlaune

Grösste Fahne

Die 80x80 Meter grosse Schweizerfahne hängt an einer Felswand unterhalb des Säntis. Berggäste durften sie bereits am 31. Juli bestaunen.

Das ist die grösste Schweizer Fahne

Am Freitagvormittag wurde an der Säntis-Wand eine Schweizerfahne ausgerollt. 20 Leute waren daran beteiligt. (Video: SDA)

5 Bundesräte im Einsatz

Fünf Mitglieder der Landesregierung wenden sich an 1.-August-Feiern in Ansprachen an die Bürgerinnen und Bürger. Diese haben auf 150 Bauernhöfen die Gelegenheit, an einem der traditionellen Brunches teilzunehmen – alles unter Beachtung der Corona-Schutzmassnahmen.

Wirtschaftsminister Guy Parmelin verbindet am heutigen Samstag beides: am Morgen nimmt er in Chur auf dem Hof der Familie Salis zusammen mit einer Delegation des Schweizer und Bündner Bauernverbandes am dortigen Brunch teil. Am Abend gastiert Parmelin dann in Cavaione in der Südbündner Gemeinde Brusio und hält dort eine Ansprache. Cavaione ist die letzte Region, die 1874 der Schweizerischen Eidgenossenschaft angegliedert worden war.

Livestream im Internet

Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga hat insgesamt drei Auftritte am 1. August, einen am Radio respektive Fernsehen, einen an der Feier auf dem Rütli sowie einen am Abend in Lausanne. Auf dem Rütli ehrt die Bundespräsidentin aus jedem der 26 Kantone sowie aus der «Fünften Schweiz» eine Frau und einen Mann für deren Einsatz – stellvertretend für zahllose Menschen, die sich während der Coronavirus-Zeit für andere Menschen engagiert haben. Der 90-minütige Anlass, der öffentlich nicht zugänglich ist, kann im Internet per Livestream verfolgt werden.

Innenminister Alain Berset hält seine Ansprache am Abend des 1. August in Bellinzona, Justizministerin Karin Keller-Sutter ist in Schaffhausen zu Gast. Keinen Auftritt hat Verteidigungsministerin Viola Amherd, nachdem die Feier in der Stadt Luzern wegen dem Coronavirus abgesagt worden war.

Maurer will spontan agieren

Zu den Plänen von Finanzminister Ueli Maurer waren im Vorfeld keine Angaben erhältlich. Maurer werde sich in diesem Jahr «sehr kurzfristig» entscheiden, lautete es von der Medienstelle des Finanzdepartements. Keine Anlässe geplant hat Bundeskanzler Walter Thurnherr.

Aussenminister Ignazio Cassis hatte am Vortag des 1. August rund 400 Jugendliche im Sommerlager im Nationalen Jugendsportzentrum Tenero TI besucht. In seiner Rede hatte er sich einer Tierfabel bedient. Die Botschaft: Wer in Zukunft erfolgreich sein will, müsse sich heute wappnen.

Zu den Aktionen im Vorfeld des Nationalfeiertages zählten unter anderem auch Aktionen mit Lichtern. So strahlte die Walliser Stadt Evolène am Freitagabend die Berge der Region für rund vier Minuten lang an. Es seien dafür bengalische Lichter und Pyrotechnik verwendet worden, hiess es von den Veranstaltern.