Schallplatz: Grösster Techno-Club Basels feiert Eröffnung

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SchallplatzGrösster Techno-Club Basels feiert Eröffnung

Mit einer fulminanten Silvester-Party öffnet in der Innenstadt ein neuer Club: Schallplatz heisst das Lokal, in dem 1500 Personen auf zwei Dancefloors feiern können.

von
jd
Sprecher Baris Ulucan (links) und Geschäftsführer Eduardo Vaccari eröffnen in Basel einen neuen Club.

Sprecher Baris Ulucan (links) und Geschäftsführer Eduardo Vaccari eröffnen in Basel einen neuen Club.

Kein Anbieter/mak

Pünktlich zur Nacht der Nächte öffnet in Basels Zentrum ein neuer Club: Am 31. Dezember wird in den Räumlichkeiten des ehemaligen Velvet eine neue Ära beginnen, die von dunklen Bassklängen und grossen DJ-Namen geprägt sein soll. Dies erhoffen sich die fünf Betreiber von Schallplatz, die ihr Baby innerhalb von vier Monaten aus dem Boden gestampft haben. «Das ging alles ganz schnell. Wir hatten die Chance, an der Heuwaage etwas Neues zu erschaffen und haben uns voll ins Zeug gelegt. Innerhalb einer Woche haben wir das K0nzept ausgearbeitet», sagt Baris Ulucan, der sich um die Kommunikation kümmert.

Auf zwei Dancefloors können künftig an die 1500 Personen bis zum Morgengrauen abtanzen. «In der Schall-Lounge läuft Musik für Leute, die sich dazu unterhalten wollen. Hinter den Plattentellern stehen Djs, die es gemütlich nehmen», erzählt der 30-Jährige. Beim Keller-Floor hingegen habe sich das fünfköpfige Team von der dunklen Atmosphäre von Berliner Clubs inspirieren lassen.

«Marktlücke füllen»

Während des Umbaus wurde das Hauptaugenmerk auf die Raum-Akustik gelegt, auf die Ulucan auch besonders stolz ist. «Das Herzstück des Lokals ist ganz klar die Sound-Anlage», sagt er und ist sicher: «Schallplatz wird in Basel eine Marktlücke füllen.» Denn 2016 werden sowohl im Nordstern als auch im Hinterhof die Lichter endgültig ausgehen. Die Heuwaage sei für den Schallplatz die perfekte Location, da es sich um einen «Lärm-Bezirk» handle. Dies komme allen Beteiligten zugute, da die Toleranz grösser sei.

Mit dem Projekt wollen Ulucan und seine Kollegen der Stadt Basel etwas zurückgeben. «Wir waren selbst 15 Jahre im Nachtleben unterwegs – nicht nur in der Schweiz, sondern auf der ganzen Welt. Überall haben wir uns inspirieren lassen und diese Erfahrungen lassen wir nun einfliessen», sagt er. Die Neueröffnung habe grosse Wellen geschlagen und das Feedback sei überwältigend gewesen. So haben sich die Macher auch dazu entschlossen, die ursprünglich lediglich für den Kollegenkreis und die Helfer geplante Silvester-Sause für alle Tanzwütigen zugänglich zu machen. «Das wird richtig gut», freut sich Ulucan auf die Zukunft.

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