Aktualisiert

Radio SlaveGroove auf höchstem Niveau

Mit Radio Slave hatte sich am Samstag einer der grössten Namen der aktuellen Dancefloor-Avantgarde im Basler Presswerk angemeldet. Die Erwartungen wurden nicht enttäuscht.

von
Thomas Nagy

Jahrzehntelang feilte Matt Edwards aka Radio Slave im Verborgenen an seiner musikalischen Vision, bis er 2002 mit Kylie-Minogue-Remixes über Nacht zum international gefeierten Dancefloor-Architekten avancierte. Seither verbreitet er seine Vorstellung ansprechender Tanzmusik in den namhaftesten Clubs rund um den Globus.

Dementsprechend gross waren die Erwartungen an sein Set vom Samstag im Basler Presswerk. Und sie sollten nicht enttäuscht werden: Um zwei Uhr übernahm der Londoner DJ das Mischpult im gut gefüllten Club – und überraschte erst einmal mit der Ruhe seiner ersten Tracks. Statt Rave-Signal und Hit-Bombardement setzte Radio Slave auf fette Percussion und dicken Bass, die Essenz von Dancemusik. Damit demons­trierte er eine Gelassenheit, wie sie im Clubbing-Alltag eher selten ist, und legte die Basis für drei Stunden Groove auf höchstem Niveau. Von House über Techno, Disco und Blackmusic fanden verschiedenste Styles ihren Weg auf die Plattenteller und sorgten dafür, dass Radio Slave sein Versprechen vom grenzenlosen Dancefloor souverän einhielt.

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