Aktualisiert 03.03.2019 15:23

IslandGrosi driftet auf Eisscholle davon

Es hätte ein ganz besonderer Ferienschnappschuss werden sollen. Geendet hätte er beinahe in einer Tragödie.

von
roy
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Hier schien die Welt noch in Ordnung: Eisberg-Königin Judith Streng posiert auf der Eisscholle.

Hier schien die Welt noch in Ordnung: Eisberg-Königin Judith Streng posiert auf der Eisscholle.

Screenshot Twitter.com
Dann kommt eine Welle und lässt das Grosi ins offene Meer hinaustreiben.

Dann kommt eine Welle und lässt das Grosi ins offene Meer hinaustreiben.

Screenshot Twitter.com
Von ihrem Vater erhielt die Enkelin die Fotos, die sie dann auf Twitter stellte. Dazu der Kommentar: «Mein Grosi wäre heute fast in Island im Meer verloren gegangen.»

Von ihrem Vater erhielt die Enkelin die Fotos, die sie dann auf Twitter stellte. Dazu der Kommentar: «Mein Grosi wäre heute fast in Island im Meer verloren gegangen.»

Screenshot Twitter.com

Die 77-jährige Amerikanerin Judith Streng reiste mit ihrem Sohn nach Island. Während eines Besuchs einer Gletscherlagune im Südosten des Landes, wollte die Grossmutter auf einer Eisscholle in Form eines Sitzes posieren. Es hätte das Ferienfoto schlechthin werden sollen. Doch dann kam eine Welle und trieb das Grosi auf ihrer Scholle davon.

Der Sohn schoss munter Fotos und schickte sie seiner Tochter per WhatsApp. Zum ersten Bild schrieb er noch «Iceberg Queen», zum zweiten, auf dem das Grosi bereits davon gedriftet war: «Sie hat ihr Königreich verloren, während sie aufs offene Meer trieb.» Zuletzt wurde er seriöser und meinte: «Kein Witz. Jemand von der Küstenwache musste sie retten und zurück ans Ufer bringen.»

Die Tochter fiel zunächst aus allen Wolken und twitterte später: «Mein Grosi wäre heute fast in Island im Meer verloren gegangen.» Der Tweet ging seither viral - mit knapp 70'000 Retweets, ebenso vielen Kommentaren und fast 180'000 Gefällt-mir-Klicks.

Judith Streng erzählte «ABC News» von ihrem Abenteuer: «Ich dachte, das wäre ein grosser Spass. Ich dachte, es wäre sicher.» Andere vor ihr hätten das schliesslich auch schon gemacht. Doch die Seniorin nimmt es mit Humor: «Ich wollte schon immer einmal Königin sein. Das war meine Chance.»

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