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VfB-Krise hält anGross immer stärker unter Druck

Keine Wende am Tag der Einheit: Coach Christian Gross verlor mit dem VfB Stuttgart gegen Eintracht Frankfurt 1:2.

von
pbt
Stuttgarts Trainer Christian Gross wirkte beim 1:2 gegen Frankfurt ratlos. (Bild: EPA)

Stuttgarts Trainer Christian Gross wirkte beim 1:2 gegen Frankfurt ratlos. (Bild: EPA)

Nicht nur wegen des Bauprojekts Stuttgart 21 herrscht bei den Schwaben dicke Luft. Wie der neue unterirdische Durchgangsbahnhof erhitzt auch der VfB die Gemüter. Mit dem schlechtesten Bundesliga-Saisonstart seit 36 Jahren hat sich die Krise beim Schlusslicht dramatisch verschärft. Die Stuttgarter verloren mit 1:2 gegen Eintracht Frankfurt.

Vor 44 000 Zuschauern verschlimmerten Theofanis Gekas (18.) und der Brasilianer Chris den VfB-Seelenkater. Der Anschlusstreffer durch Pawel Pogrebnjak (85.) kam zu spät. Zu allem Überfluss sah VfB-Captain Matthieu Delpierre (84.) auch noch die Rote Karte. Bei nur einem Sieg und bereits 15 Gegentoren in sieben Liga-Spielen wird die Situation für VfB-Trainer Christian Gross immer brenzliger.

Nach dem 2:1 in der Europa League bei Odense war der VfB auch in der Liga zum Siegen verdammt. Trotzdem wählte Gross die Safety-Frist-Variante zur Stabilisierung der anfälligen Defensive. «Wir müssen zuhause einfach anders auftreten. Wir brauchen dringend die Punkte», kritisierte Fredi Bobic. Der Sportdirektor dementierte aber erneut, ein angespanntes Verhältnis mit Gross zu haben. Doch der Druck auf den Schweizer vor dem Kellerduell beim Vorletzten Schalke nach der Länderspielpause ist enorm, wenn er dann noch im Amt ist. Im ­Umfeld werden schon Ersatzkandidaten diskutiert. (pbt/20 Minuten)

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