Axpo Super League: Gross kann in Basel nicht triumphieren
Aktualisiert

Axpo Super LeagueGross kann in Basel nicht triumphieren

YB verliert in der Partie gegen Basel 0:1. Der ehemalige Basel-Trainer Christian Gross kann an seiner alten Wirkungsstätte keinen Erfolg feiern.

Der FC Basel geht aus dem Spitzenkampf der 16. ASL-Runde als Sieger hervor. Der FCB gewinnt das Heimspiel gegen die Young Boys 1:0. Im zweiten Spiel des Tages bezwingt Thun Servette 3:0.

Der Matchwinner für Basel heisst Marco Streller. Der ehemalige Schweizer Nationalspieler setzte sich in der 27. Minute im Strafraum gegen Nef und Veskovac durch und traf aus acht Metern rechts vorbei an Goalie Wölfli zum 1:0. Trotz mehreren Chancen fielen danach keine weiteren Tore mehr.

In Thun brachte ein Eigentor von Issaga Diallo in der ersten Halbzeit die Berner Oberländer auf die Erfolgsspur. Dennis Hediger und Milaim Rama stellten mit ihren Treffern Thuns sechsten Saisonsieg sicher.

Komplettiert wird die 16. Runde am Sonntag mit den Partien Luzern - Grasshoppers, Sion - Xamax und FC Zürich - Lausanne-Sport.

Streller Siegtorschütze gegen enttäuschende Young Boys

Der FCB ist in der ASL für die Young Boys vorläufig aus dem Blickfeld verschwunden. Der Leader besiegt die Berner dank einem Treffer von Captain Marco Streller (27.) 1:0.

Für Christian Gross endete die Rückkehr in sein früheres «Wohnzimmer» St.-Jakob-Park mit einem unerfreulichen Ergebnis. Nach der dritten Niederlage ohne Torerfolg innerhalb der letzten vier Spieltage ist YB im Championat derzeit kein Faktor mehr. Im Vergleich mit dem topklassierten FCB liegen die Berner zwei Partien vor der Winterpause bereits neun Punkte zurück.

Die Young Boys beanspruchten in ihrer besseren ersten Hälfte ein 6:0 in der Cornerbilanz. In der einzig relevanten Sparte führte hingegen der FCB: Auf der Anzeigetafel prangte nach 45 Minuten der 1:0-Zwischenstand für den Titelhalter. Marco Streller schüttelte nach einer Vorlage von Xherdan Shaqiri alle YB-Verteidiger ab und markierte das kursweisende 1:0 (27.).

Zehn Minuten vor Strellers Solo hatte Alexander Farnerud innerhalb von wenigen Sekunden zweimal einen Berner Vorteil verpasst. Der Schwede scheiterte in günstiger Abschlussposition mit zwei Schüssen. Mehr hatten die Gäste indes nicht zu bieten. In der Folge kontrollierten die Bebbi das Geschehen. YB, in der gesamten zweiten Hälfte ohne Torchance, vermied weitere Gegentore nur mit Glück. Nef und Spycher stoppten den Ball zweimal für den ausmanövrierten Marco Wölfli auf der Torlinie. Und Frei sowie Shaqiri vergaben in der Schlussphase unbedrängt vor dem YB-Keeper weitere hochprozentige Chancen.

Für die limitierten Berner verlief die Partie vor über 32'000 Zuschauern von Beginn weg nicht wunschgemäss. Alain Nefs vermeintliches 1:0 wurde wegen einer Offside-Position - es handelte sich wohl nur um Millimeter - annulliert. Und in einer weiteren heiklen Szene entschied Sascha Kever abermals gegen YB. David Degen wurde im Strafraum von Park mehrfach touchiert, erhielt den Penalty aber trotz wilden Protesten nicht.

Klarer Erfolg des FC Thun gegen Tabellennachbar

Der FC Thun gewinnt sein Heimspiel gegen Servette ohne Probleme 3:0. Die Berner dominieren die Gäste von A bis Z und überholen die Genfer in der Tabelle.

Thun scheint die Depression der ersten Herbstwochen überwunden zu haben. Zwei Wochen nach dem 3:1 gegen Luzern, dem ersten Sieg nach fünf Niederlagen in Serie, legten die Berner Oberländer gegen Servette nach. Ein Eigentor von Laglais Kouassi, der eine Direktabnahme von Christian Schneuwly ins Tor lenkte (35.), ebnete den Weg zum vierten Heimsieg.

Allerdings hätten die Thuner schon zur Pause deutlicher führen müssen. Mauro Lustrinelli (1.), Enrico Schirinzi (12.) und Dennis Hediger (24.) hatten schon früh die Führung auf dem Fuss. Erst die Tore von Hediger (52.) und Milaim Rama (69.) rückten die Geschehnisse in den zweiten 45 Minuten ins richtige Licht. Thun war in allen Belangen und von A bis Z überlegen.

Sehenswert war das Tor Hedigers, sein erster Saisontreffer. Der Mittelfeldspieler war nach einem doppelten Doppelpass mit Dario Lezcano erfolgreich. Rama traf zum dritten Mal, zum dritten Mal als Joker. Diesmal war er nur zwei Minuten nach seiner Einwechslung erfolgreich.

Servettes enttäuschende Leistung kam ohne Vorwarnung. Vor der Nationalmannschaftspause hatten die Genfer dreimal in Serie gewonnen und dabei vor allem beim 1:0-Heimsieg gegen die Young Boys eine defensiv beachtliche Darbietung gezeigt. Vorne lief bei Servette nichts: Die erste Chance erspielten sich die Genfer erst nach 60 Minuten.

Basel - Young Boys 1:0 (1:0)

St.-Jakob-Park. - 32'006 Zuschauer. - SR Kever.

Tor: 27. Streller (Shaqiri) 1:0.

Basel: Sommer; Steinhöfer, Abraham, Dragovic, Park; Shaqiri (90. Fabian Frei), Granit Xhaka (69. Cabral), Huggel, Zoua; Alex Frei (84. Chipperfield), Streller.

Young Boys: Wölfli; Sutter (67. Costanzo), Nef, Veskovac, Spycher; David Degen, Silberbauer, Farnerud, Nuzzolo (46. Lecjaks); Ben Khalifa; Schneuwly (55. Mayuka).

Bemerkungen: FCB ohne Stocker (im Aufbautraining), Yapi, Voser, Taulant Xhaka (alle verletzt), Andrist (krank), Philipp Degen (nicht spielberechtigt), YB ohne Mveng (verletzt), Dudar (nicht im Aufgebot).

Thun - Servette 3:0 (1:0)

Arena Thun. - 5070 Zuschauer. - SR Amhof.

Tore: 34. Diallo (Eigentor/nach Direktabnahme von Schneuwly) 1:0. 52. Hediger (Lezcano) 2:0. 69. Rama (Schirinzi) 3:0.

Thun: Da Costa; Bigler, Reinmann, Ghezal, Schneider; Christian Schneuwly, Hediger, Demiri, Schirinzi (70. Wittwer); Lezcano (83. Volina); Lustrinelli (65. Rama).

Servette: Barroca; Ruefli, Roderick, Diallo, Moubandje; Vitkieviez (46. Nater), Pizzinat, De Azevedo, Mfuti (31. Pont); Yartey, Karanovic (59. Carlos Saleiro).

Bemerkungen: Thun ohne Matic (gesperrt) sowie Lüthi, Bättig, Schindelholz und Siegfried (alle verletzt), Servette ohne Kouassi (gesperrt) sowie Baumann, Esteban und Eudis (alle verletzt). 84. Gelb-Rote Karte gegen Moubandje wegen wiederholten Foulspiels. Verwarnungen: 16. Demiri (Foul). 26. Ruefli (Foul). 67. Moubandje (Foul). 83. De Azevedo (Foul).

Axpo Super League

(si)

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