Explosionen bei Brand in Grossdietwil : «Das ganze Dorf war in schwarzen Rauch gehüllt»
Aktualisiert

Explosionen bei Brand in Grossdietwil «Das ganze Dorf war in schwarzen Rauch gehüllt»

Ein Brand in einer Blachenhalle versetzt an Fronleichnam die Bewohnerinnen und Bewohner von Grossdietwil in Aufregung. Inzwischen ist das Feuer gelöscht, verletzt wurde niemand. Die Ursache ist noch unbekannt.  

von
Daniela Gigor
Vanessa Federli
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Die Halle des Autohandels ist komplett abgebrannt.

Die Halle des Autohandels ist komplett abgebrannt.

20min/News-Scout
Diverse Autos sind ausgebrannt. 

Diverse Autos sind ausgebrannt. 

20min/News-Scout
Die Feuerwehr ist vor Ort und bekämpft den Brandherd.

Die Feuerwehr ist vor Ort und bekämpft den Brandherd.

20min/News-Scout

Darum gehts

Am Donnerstagmorgen ist laut Luzerner Polizei ein heftiger Brand in Grossdietwil (LU) ausgebrochen. Beim betroffenen Gebäude handelt es sich um die Blachenhalle eines Autohändlers. Die dicken schwarzen Rauchwolken, die vom Brandort in Richtung Himmel gestiegen waren, hatten die Bewohner und Bewohnerinnen in Aufregung versetzt, wie ein News-Scout berichtete. Auf einem Balkon in der Nähe sind Russpartikel gelandet. Eine Anwohnerin sagt auf Anfrage, dass gegen neun Uhr mehrere Explosionen zu hören gewesen waren: «Wir sind dann aufgestanden und haben die Riesenwolke gesehen, die immer grösser wurde.»  

Zuerst mussten Dieseltanke vor dem Feuer geschützt werden

Dies bestätigt auch Ueli Krauer, Kommandant der Feuerwehr Grossdietwil-Altbüron, vor Ort: «Als wir losgefahren sind, sahen wir schon von weitem eine Riesenrauchsäule aufsteigen.» Über eine gewisse Zeit war laut Krauer das ganze Dorf in schwarzen Rauch gehüllt. Als die Feuerwehr vor Ort angekommen war, stand die Blachenhalle in Vollbrand. «Wir haben dann sofort damit angefangen, Dieseltanke, die sich vor der Blachenhalle befinden und ein Gebäude in der Nähe vor den Flammen zu schützen», so Krauer weiter. Die Löscharbeiten der brennenden Blachenhalle wurden in einem weiteren Schritt in Angriff genommen. 

Elektro- und Hybrid-Fahrzeuge haben Feuerwehr länger beschäftigt. 

Krauer: «Was uns länger beschäftigt hatte, waren die Elektro- und Hybrid-Fahrzeuge mit ihren Batterien, die speziell entsorgt werden müssen.» Es hatte auch mehrmals geknallt, weil Pneus durch die Hitze platzten, die dort gelagert wurden. Verletzt wurde niemand. Über die Brandursache kann noch nichts gesagt werden. Laut Krauer sind die Branddetektive vor Ort, um die Ursache zu ermitteln. Die Feuerwehr Grossdietwil-Altbüron erhielt noch Unterstützung von benachbarten Feuerwehren, sodass an die 100 Angehörigen im Einsatz waren. Die Betreiber des Autohandels waren an Fronleichnam telefonisch nicht erreichbar.     

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