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GrossbrandGrossbrand in Solothurner Altstadt

In der Solothurner Altstadt hat ein Grossbrand auf mehrere Häuser übergegriffen. Die Feuerwehr musste mit einem Grossaufgebot anrücken.

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meg/feb

Die Feuerwehr hat den Brand in der Solothurner Altstadt erst am späten Abend löschen können. Zuvor hatten sie den Brand erst teilweise im Griff: «Es hat noch hartnäckige Brandherde», sagte die Polizei gegenüber 20 Minuten Online vor Ort. Sie zeigt sich jedoch langsam optimistisch, dass das Feuer nicht auf weitere Häuser übergreift.

Ein Leser-Reporter meldete um 16.30 Uhr: «Das Feuer weitet sich bereits auf die Gebäude links und rechts des Hauptbrandherdes aus.» Die Feuerwehr ist mit einem Grossaufgebot vor Ort und versucht ein weiteres Übergreifen zu verhindern.

Kapo-Sprecherin Thalia Schweizer sagte kurz danach gegenüber 20 Minuten Online: «Das Feuer ist noch nicht unter Kontrolle. Es raucht stark und es brennt auch immer noch, obwohl man dies nicht mehr sehen kann.» Schweizer bestätigt, dass mehrere Gebäude in Brand gerieten. Es handelt sich um die Hausnummern 52, 54 und 56 in der Hauptgasse. Die Feuerwehr Solothurn wird von zwei weiteren Feuerwehren verstärkt. Laut der Polizei wurden Leute aus drei Häusern frühzeitig evakuiert, Verletzte gebe es keine. «Ob historische Gebäude betroffen sind, können wir noch nicht sagen», so Schweizer. Die Brandursache ist noch unklar.

«Es brennt lichterloh»

Kurz nach 15 Uhr schlugen Leser-Reporter Alarm: «In der Altstadt in Solothurn brennt es lichterloh», meldeten mehrere Personen 20 Minuten Online. Der Brand ist in einem Dachstock in der Hauptgasse, im Herzen der Solothurner Altstadt, ausgebrochen, bestätigte Kapo-Sprecherin Thalia Schweizer. Schnell griff das Feuer auf ein weiteres Gebäude über. Die Rauchwolke über dem Haus war von weitem sichtbar.

Leser-Reporterin Jeannine Schnetzler sagt gegenüber 20 Minuten Online: «Backsteine oder Ziegel fallen vom Dach auf die Strasse.»

(Video: Leser-Reporter)

(Video: Peter Käser)

(Video: Leser-Reporter)

(Video: Leser-Reporter Sebastien Fischer)

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«Am Boden zerstört»

In den vom Grossbrand betroffenen Gebäuden befinden sich die Geschäfte Tchibo, Müller Drogerie Markt und die Modeboutique Sperisen. Erst vor wenigen Tagen hat Franz Sperisen seine Liegenschaft an der Hauptgasse 54 verkauft. Auf Ende Mai wollte er die Mode-Boutique altershalber aufgeben. «Er ist am Boden zerstört», sagt ein Bekannter gegenüber 20 Minuten Online. Sperisen habe sein ganzes Leben in der Boutique verbracht, die er von seinen Eltern übernommen habe. «Das war seine Existenz.»

Die Liegenschaft hat Sperisen an die Zytglogge Immobilien AG verkauft, die das Gebäude einer Totalsanierung unterziehen wollte.

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